Preview - Quantum Break : Zeit ist knapp

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Ein paar Jahre hat Quantum Break schon auf dem Buckel. Das Team von Remedy gibt selbst zu, dass der neue Spross ein ambitioniertes Projekt ist. Nicht nur handelt es sich bei Quantum Break um einen spielbaren Third-Person-Thriller. Remedy liefert auch gleich eine Miniserie dazu. Wir konnten in London das Zeitreiseabenteuer ausführlich anspielen und verraten euch, wie es sich anfühlt und wie gut die Verbindung zur Serie ist.

Jack Joyce gerät in ein ziemliches Schlamassel. Sechs Jahre hat er sich in seiner Heimatstadt Riverport nicht mehr blicken lassen. Doch ein Kumpel lockt ihn mit dem Versprechen, ihm etwas zu zeigen, das ihn aus den Latschen haut. Der Kollege, der auf den Namen Paul Serene hört, sollte recht behalten: Wann bekommt man schon mal eine Zeitmaschine in Aktion zu sehen?

Doch die Vorführung geht mächtig in die Hose, als Jacks Bruder Will auftaucht, der die Chose stoppen will. Doch nicht nur Will stört die Präsentation, auch eine kleine Armee des Konzerns Monarch Security crasht die Party. Jack gerät zwischen die Fronten und wird zufällig mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet, die es ihm erlauben, die Zeit zu manipulieren. Der Fluchtversuch der Brüder schlägt fehl, beide werden getrennt und ihr müsst als Jack Joyce versuchen, die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

Und Action!

In den ersten Momenten stellt Quantum Break klar, dass es atmosphärisch große Geschütze auffahren wird. Man merkt, dass Remedy Erfahrung damit hat, Spannung aufzubauen, ohne großartig Zeit zu verplempern. Das liegt auch an der Erzählweise: Zumindest in den ersten Kapiteln trägt Jack die Story in Form einer Nacherzählung vor.

Dieses Stilmittel funktioniert prächtig, weil Schauspieler Sean Ashmore, den man beispielsweise aus den "X-Men"-Filmen kennt, hervorragende Arbeit leistet. Da stört es auch weniger, dass der Protagonist relativ schnell die Zeitanomalien um ihn herum akzeptiert und seine neu gewonnenen Superkräfte nur ganz am Anfang hinterfragt.

Quantum Break - The Cemetery Trailer
Passend zur PC-Ankündigung von Quantum Break gibt es auch einen knapp zwei Minuten langen neuen Trailer zum Spiel für euch.

Mehr Eingewöhnungszeit braucht ihr beim Ballern. Zwar fühlen sich die Waffen schön wuchtig an, was auch daran liegt, dass der letzte Feind eines Gefechts immer theatralisch in Zeitlupe zu Boden fällt, aber es gibt keinen Knopf, um in Deckung zu gehen. Das passiert automatisch, jedoch so unauffällig, dass ihr euch manchmal nicht sicher seid, ob ihr euch wirklich in Deckung befindet oder nicht. Außerdem war die KI in den gezeigten Ausschnitten keine große Herausforderung.

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