24.09.2012 - Andreas Altenheimer
Minimalistischer geht nicht: Sobald ihr Q.U.B.E. startet und auf “New Game“ klickt, wacht euer Alter Ego in einem Raum mit grellweißen Kacheln auf. Es gibt keine Erklärung, wie ihr dort hingekommen seid oder was eure Aufgabe ist. Ihr müsst euch einfach von einem Raum zum nächsten vorarbeiten, bis ihr das Ende des Spiels erreicht habt.
“Arbeiten“ bedeutet in diesem Falle “denken“: Ihr besitzt ein paar ominöse Handschuhe, mit denen ihr bestimmte Teile eurer Umgebung manipulieren könnt. So gibt es farbige Blöcke, die in der Wand stecken und sich mithilfe eines einfachen Klicks herausziehen oder hineindrücken lassen.
Während es sich im Falle der roten sowie der gelben Blöcke mehr oder weniger um provisorische Plattformen handelt, dienen die blauen als Sprungbretter, mit deren Hilfe ihr quer durch einen Raum hüpft.
Das Spiel ist in sieben Sektionen eingeteilt, wobei die spärliche Präsentation rein optisch nur wenige Unterschiede zulässt. Dafür überraschen immer wieder neue Spielelemente, die Q.U.B.E. die notwendige Abwechslung schenken. So gibt es beispielsweise in späteren Abschnitten violette Drehschalter, mit denen ihr ganze Raumteile um ihre eigene Achse dreht.
Die meisten Rätsel wirken gut durchdacht und hinterlassen einen fairen Eindruck. Oft gilt es, “nur“ auf die richtige Idee zu kommen, anstatt ewig lang mit Trial & Error eine Lösung zu erzwingen.
Leider gibt es ein paar nervtötende Ausnahmen, die allesamt mit den Magneten zusammenhängen. Mit diesen bugsiert ihr kleine, reflektierende Würfel durch den Raum, um eine Art Laserstrahl auf ein Ziel abzulenken. Gegen Ende der sechsten Sektion stehen euch zwei sehr lästige Aufgaben bevor, in denen ihr gleich vier solcher Würfel mit diesen Magneten korrekt arrangieren sollt. Dies lässt sich nur mit viel Fummelarbeit bewerkstelligen.
Wii-U-Version bestätigt
Q.U.B.E. - Against The Qlock DLC Trailer
Spiel gegen die Zeit DLC
Lösung mit Portal-Charme [1]
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Kommentare zu Q.U.B.E.
Wir haben den Test jetzt gebracht bzw. nachgeholt, weil vor einiger Zeit (zugeben auch schon wieder ein paar Wochen her) die Boxed Version veröffentlicht wurde. Jedenfalls ein schöner Anlass dafür.
Ergänzung: "Features: komplett in Englisch"
ingame keine Texte bzw. Sprachausgabe gibt.
Für alle jene die dem Englischen nicht so mächtig sind und bedenken habe: es ist völlig irrelevant da es (bis aufs Hauptmenü
Test etwas verschlafen? das Spiel gibts seit Anfang des Jahres bei Steam.
Faire Wertung wie ich finde, allerdings ist das Spiel meiner Meinung nach keine 14€ (bei Steam) bzw. 20€ (bei Amazon) wert.
Wer Portal kennt findet sich (trotz dem anderen Ansatz) schnell zurecht, aber es fehlt einfach der Witz und Charme den Portal so genial macht. Und auch wenn die Rätsel gut gemacht sind stößt es einfach sauer auf dass man bereits nach 3 Std. 30 Min den Abspann sieht.
Die 3,50€ die ich beim Steam SummerSale gelöhnt habe, hab ich nicht bereut, aber mehr hätte ich im Nachhinein auch nicht dafür ausgegeben.
Danke für den Tipp. Werde mir heute Abend mal die Demo ansehen