Preview - Project Nomads : Project Nomads

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Schon auf der Games Convention machte 'Project Nomads' der deutschen Softwareschmiede Radon Labs einen ausgezeichneten Eindruck. Der gelungene Mix aus Action und Strategie verspricht dem Spieler ein durchaus interessantes Spielkonzept, angetrieben von einer postapokalyptischen Story und einer beeindruckenden Grafik. Ob die Preview-Version schon im Voraus die hohen Erwartungen erfüllen kann, lest ihr am besten hier nach.

Project Nomads
Die Qual der Wahl.

Hoch über den Wolken ...
... muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Auf 'Project Nomads' trifft das in diesem Fall wohl nicht so ganz zu. Die alte Zivilisation der Baumeister ging im Chaos der Kriege unter, die Welt ist zu Bruch gegangen. Lange nach der Katastrophe leben die wenigen Überlebenden auf schwebenden Inseln, übrig gebliebene Bruchstücke der alten Welt, welche ohne Ziel über das schier unendlich große Wolkenmeer treiben. Die Überlebenden bezeichnen sich selbst als Nomaden, rastlose Abenteurer auf der Suche nach ihrem Schicksal. Und wie es der Zufall nun mal so will, übernehmt gerade ihr das Schicksal dreier Freunde, genauer gesagt das von einem, die anderen zwei werden nämlich zu Beginn des Spiels von den so genannten Wächtern angegriffen und gefangen genommen. Euch selbst halten sie für tot, da ihr in der Hitze des Gefechts auf einer der zahlreichen Inseln zum Absturz gekommen seid.
Doch das Risiko war euch bewusst. Obwohl die drei Freunde als die besten gelten, wenn es um heikle Aufträge geht, so war diese Schatzsuche im Reich der Wächter mehr als gefährlich. Und so steht ihr jetzt auf der einsamen Insel – ob nun mit dem mächtige Goliath, dem klugen John oder der mystischen Susi, bleibt euch überlassen, je nachdem, für wen ihr euch zu Spielbeginn entschieden habt.

Project Nomads
Die Wächter halten euch nach dem Absturz für tot.

Die Macht der Artefakte
Doch ihr seit nicht lange alleine auf eurem zukünftigen Schlachtkoloss. Ganz in der Nähe ist vor langer Zeit ein Meister der alten Gilde von den Wächtern gefangen genommen worden und jener wird durch euer Erscheinen wieder befreit. Als Dank stattet er euch mit den ersten Artefakten aus, die ohne großen Aufwand in Gebäude verwandelt werden können. So erhaltet ihr anfangs einen Leuchtturm und ein Gebäude, um die gewaltige Insel anzutreiben. Beide sind von größter Bedeutung. Wird der Leuchtturm zerstört, so ist euer Spiel verloren und ihr dürft den Level noch mal von neuem beginnen. Es sei denn, ihr habt gespeichert, was dank des Speichersystems überall und jederzeit möglich ist; und von dieser Funktion sollte man auch wirklich Gebrauch machen.
Bereits in der ersten Tutorial-Mission, durch die euch der alte Greis begleitet, zeigt sich ein kleiner Teil des teilweise recht happigen Schwierigkeitsgrades: Ihr müsst mit lediglich einem Geschützturm der Stufe 1 eure Insel gegen ein Geschwader feindlicher Flieger verteidigen.
Da kann es schnell passieren, das euch die Trümmer eures Turmes um die Ohren fliegen und ihr ihn wieder aufbauen müsst, nachdem ihr nach der Zerstörung das zurückgebliebene Artefakt aufgesammelt habt.
Der wesentliche Unterschied liegt hier in der Farbe des Artefaktes. Blaue Artefakte bleiben nach der Zerstörung des Gebäudes zurück und können somit wieder aufgebaut werden. Rote hingegen tun das nicht und gelten als verloren, sobald das daraus entstandene Gebäude einmal weggeputzt wurde. Selbstverständlich könnt ihr die Einrichtungen auch jederzeit abreißen, um Platz für neue und eventuell bessere zu schaffen.

 

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