Test - Pro Evolution Soccer 3 : Pro Evolution Soccer 3

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'Pro Evolution Soccer 3' findet seinen Weg auf den PC - 'endlich', werden viele von euch sagen und andere sich vielleicht an so manche total miese Konvertierung eines Konsolenspiels erinnern. Aber vielleicht findet hier ja doch ein echter Spielehit auf dem PC eine neue Plattform und neue Anhänger, wobei ein Problem auf alle Fälle bleibt: Immerhin ist mit der 'FIFA'-Reihe für den PC ein übermächtig erscheinender Konkurrent vorhanden, der erst einmal überflügelt werden will. Ob Konami das gelungen ist, werdet ihr sehen.
 

Vor dem Anstoß
Das Spiel kann im Vergleich zwar nicht die Vielzahl an Ligen, Mannschaften oder genialem Sound aufbieten und hat auch weniger offizielle Lizenzen, aber dafür gibt es zahlreiche andere Pluspunkte, die zu erwähnen sind. Zunächst einmal gibt es mehrere Spielmodi, die vom Freundschaftsspiel über mehrere Pokale bis hin zum Meister-Liga-Modus reichen. Während bei allen anderen Wettbewerben nur das Spiel im Vordergrund steht, müsst ihr beim Meister-Liga-Modus auch Funktionen als Manager übernehmen. Es gilt die Mannschaft zu trainieren, Transfers auszuhandeln und junge Talente aufzubauen, die den Kader verstärken können. Mit einem Punktesystem müsst ihr das Training und die Transfers bezahlen, sollte jedoch ein Minus auf dem Konto erscheinen, habt ihr verloren.

Insgesamt 65 Nationalmannschaften und noch einmal so viele Vereinsmannschaften sind in 'Pro Evolution Soccer 3' enthalten, wobei keine Original-Spielernamen verwendet werden, da dem Spiel eben die Lizenzen hierfür fehlen. Mit Hilfe eines umfangreichen Editors ist es jedoch möglich, die Namen manuell zu korrigieren. Schade ist dabei nur, dass ihr hierfür keine Tastatur verwenden könnt, sondern genau wie an der Konsole langwieriges Rumtippen nötig ist, um das Wunschteam zu erhalten. Einige der Teams müssen übrigens ganz konsolentypisch erst freigespielt werden, bevor ihr mit ihnen auf Torjagd gehen dürft.
Zahlreiche Optionen passen die Schwierigkeit eueren Vorlieben und Fähigkeiten an, so dass Anfänger, aber auch echte Profis hier ihren Meister finden können. Besonders wichtig ist die richtige Aufstellung eurer Mannschaft. Euch stehen dazu verschiedenste Strategien zur Auswahl, die dem jeweiligen Gegner angepasst werden können.

Schwächelnde Steuerung
Die Menüs sind sehr übersichtlich gestaltet, jedoch solltet ihr euch auf einige kleine Schwächen bei der Steuerung vorbereiten. Leider kommt hier die Abstammung von der Konsole deutlich zum Vorschein, denn mit der Maus geht gar nichts. Fast wie bei alten DOS-Spielen wird alles mit der Tastatur gesteuert, was manchmal durchaus etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Die Konfiguration des Controllers ist direkt aus der PS2-Version des Spiels übernommen und somit für PC-Spieler etwas ganz Neues. Da jedoch die Steuerung beliebig verändert werden kann, ist auch dieser Punkt nicht weiter problematisch, denn ihr könnt eure gewohnte Einstellung aus anderen Fußball-Spielen übernehmen.

 

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