Special - Nachkontrolle: Pro Evolution Soccer 2015 : Rückrundenbegegnung

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Immer diese verdammten Server! Da kommt endlich wieder ein rundum gelungenes Pro Evolution Soccer auf den Markt, schon nerven einen wieder Verbindungsabbrüche. Ob PES 2015 inzwischen aus dem Gröbsten raus ist und welche Trümpfe Konami noch im Ärmel hat: Die Nachkontrolle bringt die Wahrheit ans Licht!

Pro Evolution Soccer 2015 und FIFA 15 legten im vergangenen Jahr ein spannendes Kopf-an-Rennen hin. Beide Fußballspiele offenbarten Stärken, aber auch Schwächen. Konamis Kick litt beispielsweise unter monotonen Karrieremodi, biederer Präsentation und schwachen Kommentatoren. In Testzahlen bedeutet das: Pro Evolution Soccer 2015 und FIFA 15 ernteten beide jeweils 8.5 Wertungspunkte im Test.

Doch bei Pro Evolution Soccer zogen nach kürzester Zeit dunkle Wolken über dem Spielfeld auf. Server-Probleme machten in den ersten Wochen Online-Matches schwer und verhinderten oftmals das Benutzen von myclub, dem neuen Online-Modus von Pro Evolution Soccer 2015.

Konami reagierte schnell und lieferte nach dem Day-one-Patch weitere Updates nach. Aktuell befindet sich Pro Evolution Soccer in der Version 1.03. Der dazu passende Patch brachte unter anderem folgende Verbesserungen:

  • verbesserte Benutzerführung im Management-Bildschirm von myclub

  • Überarbeitung der Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Vertragsabschlusses in der Übersicht

  • Live-Updates werden in Offline-Spielen angewendet, nachdem ihr online gespielt habt

  • Anzeige des User-Namens in Online-Matches – statt der Spielernamen

  • zusätzliche Veränderungen in der Spielbalance und den Animationen

Tatsächlich lieferte Konami – bis auf die teils holprigen Menüs und die verkorkste Nutzerführung – ein gelungenes und vor allem gut spielbares Pro Evolution Soccer ab. Größte Schwachstelle stellte allerdings die wackelige Server-Verbindung dar.

Der aktuelle Stand

In der Nachkontrolle schlug sich Pro Evolution Soccer 2015 passabel. Dennoch plagen die Fußballsimulation gelegentlich Verbindungsschwierigkeiten. Glücklicherweise geht Konami sehr offen mit derlei Problemen um. Kaum im Spiel, poppt auch schon eine Anzeige auf, die euch auf mögliche Server-Arbeiten vorbereitet oder gar über Fehler der vergangenen Tage aufklärt. Als Entschuldigung gibt es hier nicht nur ein paar warme Worte, sondern auch gelegentlich GP – die In-Game-Währung – zum Einkaufen neuer Spieler in myclub.

Doch trotz aller Offenheit bleibt der Online-Modus die Achillesferse von Pro Evolution Soccer. Im Intensivtest dauerte die Spielersuche bei myclub teils sehr lange und abhängig von der Tageszeit waren manchmal sogar keinerlei Teilnehmer verfügbar. Ungeplante Verbindungsabbrüche gibt es weiterhin. Im Test wurde etwa jede zehnte Partie getrennt. Das ist solide, aber immer noch nicht perfekt. Gerade in Kombination mit den langen Verbindungszeiten zehrt das doch an den Nerven.

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