Special - Pokémon Sonne & Mond : 7 noch unentdeckte Arten

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Bei inzwischen weit über 700 Pokémon fällt es nicht nur der Pokémon Company und Game Freak schwer, bisher noch nicht verwendete Tiere in die Pokémon-Welt zu transferieren. Trotzdem ist die Artenvielfalt auf der Erde zu groß, als dass sämtliche Lebewesen schon ein Taschenmonsterpendant haben könnten. Die folgenden Tiere hat man noch nicht zum Vorbild genommen. Sie würden gut in das exotische Umfeld der Alola-Region von Pokémon Sonne und Pokémon Mond passen.

1. Hühner

Das Haushuhn ist ein so naheliegender Kandidat, dass man ihn leicht übersieht. Wäre nicht schon Peppek das Vogel-Pokémon aus den ersten Routen der Alola-Region, könnten Hühner diesen Job perfekt übernehmen. Da sich Küken und erwachsenes Tier im Aussehen sehr unterscheiden, ergibt sich schon rein logisch eine Entwicklungsreihe. Durch die stark ausgeprägten geschlechtsspezifischen Unterschiede böte sich ein gravierender, aber rein optischer Kontrast zwischen Männchen und Weibchen wie bei Psiaugon oder Fasasnob an. Spannender wäre jedoch eine sich aufspaltende Entwicklungsreihe wie bei Guardevoir und Galagladi. Die Typkombination aus Normal und Flug sollte klar sein.

2. Delfine

Eines der meistgewünschten Tiere unter Pokémon-Fans sind Delfine. Die geselligen Meeressäuger sind als Gegenstück zu Tohaido geradezu prädestiniert. Chinesischen Leaks zufolge, von denen bisher so vieles offiziell bestätigt wurde, dass sie mehr als aus der Luft gegriffen zu sein scheinen, berichten sogar von einem Delfin-Pokémon. Von einer offiziellen Enthüllung ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszugehen. Die Frage ist nur, welchen Typen es angehören könnte. Warum nicht mal vollkommen konventionell denken und es einfach nur dem Wassertyp zuordnen?

3. Flamingos

Zugegeben, mit Parfi gibt es seit der sechsten Generation ein Feen-Pokémon, das entfernt an einen Flamingo erinnert. Das Problem ist nur, dass es sich nicht den Erwartungen entsprechend entwickelt hat und zu einer Burlesque-Tänzerin wurde. Verschenktes Potenzial in unseren Augen, da Flamingos eine willkommene Abwechslung im Reich der Vogel-Pokémon darstellen würden. Das pinkfarbene Federkleid würde neben Flug den Zweittyp Fee nahelegen. Da sich Flamingos aber bevorzugt im und am Wasser aufhalten, wäre das auch eine Option. Es gibt unterschiedlich große Irrbiss und Pumpdjinn und kein Pandir sieht aus wie das andere. Folglich könnte es Flamingo-Pokémon mit unterschiedlich intensiver Gefiederfärbung geben.

4. Tukan

Tukane gehören zu den Spechtvögeln. Einen Buntspecht hat die siebte Generation zwar schon mit Peppek eingeführt, Tukane vermitteln aber genau die Exotik, die wir in Alola sehen wollen. Zwar ernähren sie sich nicht von harten Nüssen, sondern bevorzugen Insekten und sogar kleinere Reptilien. Der extravagante Schnabel schreit dennoch geradezu danach, bei einem an den Tukan angelehnten Pokémon aus Eisen zu sein. Damit bekäme Panzaeron mit seiner einzigartigen Typkombination aus Flug und Stahl endlich Gesellschaft.

5. Hyänen

Die Aasfresser hatten ebenfalls noch nicht das Vergnügen, für ein Pokémon Modell zu stehen. Die in Rivalität zu Löwen stehenden Raubtiere werden in zwei Unterfamilien aufgeteilt: Der Erdwolf hat stark verkleinerte Zähne, ist zierlicher und ernährt sich fast ausschließlich von Termiten. Dadurch eignet er sich hervorragend als erste Stufe einer einfachen Entwicklungsreihe. Das Erdwolf-Pokémon könnte den Typen Unlicht und Boden angehören. Bei der Evolution wechselt es zur Unterfamilie der eigentlichen Hyänen, die durch ein besonders starkes Gebiss charakterisiert ist. Einer der beiden Typen könnte daher durch Stahl ausgetauscht werden.

6. Pfauen

Der Pfau ist ein so außergewöhnliches Tier, dass an seinem Äußeren kaum etwas verändert werden müsste, damit er als Taschenmonster durchginge. Die charakteristischen Augen auf seinen prächtigen Schwanzfedern könnten für dieses Pokémon mehr als nur eine Federzeichnung sein, nämlich echte Sehapparate. Welchem Typ es daher angehören sollte? Ganz eindeutig Psycho! Auf weibliche Pfauen-Pokémon lässt sich das Gedankenspiel nicht anwenden, da ihnen der extravagante Schmuck fehlt. Weil Pfauenmännchen nur bedingt flugfähig sind, wäre der zusätzliche Flugtyp nicht zwingend notwendig.

7. Warzenschweine

Ein weiterer Kandidat für die Familie der Boden-Pokémon wäre ein Warzenschwein. Wir hatten Wildschweine und Hausschweine, aber die afrikanischen Vertreter fehlen in der Welt der Pokémon noch. Da Warzenschweine sich gerne völlig mit Schlamm bedecken und ihn austrocknen lassen, könnte eine Pokémon-Version einen Lehmpanzer tragen, der nach einem einmaligen Angriff abfällt, den Schaden dafür aber reduziert. Da die Tiere über eine gefährlich bezahnte Schnauze verfügen und sich gerne auch mal angriffslustig zeigen, würde der zusätzliche Kampftyp Sinn ergeben. Die Vorstufe sollte sich an den Frischlingen orientieren, deren Zähne noch nicht aus dem Maul herausragen.

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