Special - Pokémon GO: Top 5 Features : Das braucht die Monsterjagd

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Pokémon GO könnte im kommenden Jahr einer der Hits in den Verkaufs-Charts der bedeutenden App-Stores werden. Doch der Erfolg des Spiels steht und fällt mit der Umsetzung der App. Auf die folgenden Features sollte Pokémon GO daher besser nicht verzichten.

Platz 5: eine Story

Wird Niantic uns einen reinen Fang-, Kampf- und Tauschsimulator verkaufen oder erhalten wir zumindest eine rudimentäre Story wie in den Rollenspielen? Zwar übernehmen wir in Pokémon GO die Rolle eines Pokémon-Trainers und stricken daher in gewisser Hinsicht unsere eigene Handlung, doch es wäre entscheidend, ein Ziel vor Augen zu haben. Vorstellbar wäre es, fähige Trainer zu Top-4-Mitgliedern zu berufen, während andere Nutzer ihre Fähigkeiten als Mitglieder einer kriminellen Organisation einsetzen. Ein bisschen mehr als „I wanna be the very best“ sollte schon hinter der App stecken, um Pokémon GO unter Jung und Alt zünden zu lassen.

Platz 4: faire Mikrotransaktionen

Euch ist es endlich gelungen, Suicune aufzuspüren, und ihr habt nur noch wenige Pokébälle im Rucksack eures Smartphones. Die Chancen, es zu fangen, stehen schlecht. Sollte euch das Pokémon tatsächlich entwischen, war die Fahrt ans andere Stadtende womöglich für die Katz. Nun bietet euch die App an, neue Bälle gegen Echtgeld zu kaufen. Wie knapp werden die Ressourcen sein? Wird man wie in der Hauptreihe mit Items überschüttet oder musst man haushalten, um nicht in Versuchung zu kommen, das Sparschwein zu knacken? Wie fair Pokémon GO tatsächlich mit euch und eurem Geldbeutel umgeht, trägt entscheidend zum Erfolg der App bei. Denn für 721 Pokémon zu blechen, sehen wohl die wenigsten ein.

Platz 3: Regionalität

Auch in der Welt der Pokémon sind „Taschenmonster aus der Region“ zu bevorzugen. Erstmals in einem Pokémon-Spiel werdet ihr selbst durch die Welt reisen müssen, um die Kreaturen fangen zu können. Wollt ihr wirklich in den Vatikan reisen, um Arceus zu fangen? Oder ist euch Kangama ein Flugticket nach Australien wert? Eben! Zumindest der Großteil der bisher entdeckten Arten sollten in einem realisierbaren Radius um euren Wohnort zu finden sein. Schließlich sind auch in jedem Spiel die meisten Wesen in der aktuellen Region zu finden. Niantic sollte es mit dem Gedanken der „Pokémon-Reise“ nicht übertreiben und Spieler nicht um die halbe Welt für ein Karpador schicken.

Pokémon GO - Announcement Trailer (dt.)
Mit Pokémon GO kommt ein neues Pokémon-Spiel auf euer Smartphone. Ab 2016 soll der Titel kostenlos für iOS und Android verfügbar sein.

Platz 2: Vollständigkeit

In kaum einem Pokémon-Spiel abseits der Hauptreihe ist es möglich, alle Kreaturen zu fangen. Legendäre Pokémon oder spezielle Formen, die nachträglich enthüllt werden, sind in Spin-offs zu einer Generation selten zu finden. Zum Beispiel werdet ihr Hoopa beziehungsweise Volcanion weder in Pokémon Rumble World noch in Pokémon Super Mystery Dungeon antreffen. An ein Nachreichen wie in den Haupteditionen wird nicht gedacht. Pokémon GO sollte diesen Fehler auf keinen Fall übernehmen. Sammler mit dem Gefühl der Unvollständigkeit zurückzulassen, sobald ein neues Monster oder eine neue Generation angekündigt wird, ist eine schlechte Idee. Außerdem besteht so die Chance, das Spiel zusätzlich zu bestimmten Events langfristig interessant zu halten.

Platz 1: echte Augmented Reality

Welchen echten Mehrwert bietet Pokémon GO, wenn es Augmented Reality nicht zumindest in elementaren Szenen wie dem Fangen von Pokémon einsetzt? Das Mittendrin-Gefühl ist gerade das, worauf viele Fans mit Spannung warten. Natürlich setzt die konsequente Umsetzung eines AR-Spiels entsprechend leistungsstarke Hardware voraus, weswegen die Gefahr besteht, alle Besitzer von Mittelklasse-Smartphones vor den Kopf zu stoßen. Auch wenn zu befürchten ist, dass es gerade daran scheitern wird, wäre Augmented Reality das Killer-Argument, mit dem Pokémon GO den Mobile-Markt umkrempeln könnte. Wir alle wollen Pokémon in unserem Wohnzimmer in Aktion sehen. Wirklich alle!