News - PlayStation 4 : Einfuhrsteuer Schuld am hohen Preis in Brasilien

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Wie wir vor wenigen Tagen berichteten, müssen Zocker in Brasilien für eine PlayStation 4 tief in die Tasche greifen. Satte 3.999 Real, umgerechnet rund 1.354 Euro, kostet die kleine Schwarze von Sony, wenn sie in dem südamerikanischen Land am 29. November auf den Markt kommen wird. Die Xbox One wird es hingegen für 2.200 Real (rund 745 Euro) zu kaufen geben.

Nach der verständlichen Kritik an dem Preis, der ca. einem Zehntel des durchschnittlichen Einkommens eines Arztes, Anwalts oder Architekten in Höhe von 40.000 Real entspricht, hat Sony nun im PlayStation-Blog reagiert. Marc Stanley, General Manager für Lateinamerika, gab an, dass allein 2524 Real (rund 845 Euro) auf die Einfuhrsteuern entfallen. Der Preis der Konsole, den Sony mit 858 Real (rund 284 Euro), mache am Endpreis nur 21,5 Prozent aus.

"Wir haben die Tausenden eurer Kommentare gelesen und eure Frustration über den Einzelhandelspreis von 3.999 Real der PlayStation 4 in Brasilien klar und deutlich gehört", schreibt Stanley. "Wir wollen betonen, dass es nicht im Interesse von Sony Computer Entertainment America ist, PS4-Einheiten zu diesem hohen Einzelhandelspreis zu verkaufen, weil es nicht gut für unsere Spieler und auch nicht gut für die PlayStation-Marke ist."

Sony sei derzeit darum bemüht, geringere Einfuhrsteuern für die Konsole mit der brasilianischen Regierung auszuhandeln. Wie schon bei der PlayStation 3 könnte Sony die PlayStation 4 auch direkt in Brasilien fertigen lassen, um den Einfuhrsteuern zu entgehen. Konkrete Pläne gab der Konzern diesbezüglich aber zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.

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