27.07.2012 - David Kepler
OUYA ist momentan in aller Munde. Innerhalb kürzester Zeit wurde für das Projekt über die Crowdfunding-Webseite kickstarter.com mehrere Millionen Dollar Spenden gespendet. Das Konzept einer Open-Source-Konsole ist zwar nicht neu, trotzdem scheint die Idee hinter der Android-basierten Plattform viele überzeugt zu haben.
Nun geben die Verantwortlichen über die offizielle kickstarter-Homepage bekannt, dass der Streaming-Dienst OnLive seinen Weg auf die Konsole finden wird. So sollen, laut Webseite, hunderte von Spielen namhafter Publisher ebenfalls auf OUYA veröffentlicht werden.
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Disput mit den E3-Veranstaltern [1]
Zur E3 mit öffentlichem Stand außerhalb der Messe
Veröffentlichung verzögert sich
Zombie-History, State of Decay, OUYA, Remember Me und RPC 2013
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Kommentare zu OUYA
Ich bezweifle, dass die nächste Generation 600 Dollar / Euro kosten wird... mit so einem Preis ist Sony bereits in dieser Generation böse auf die Nase gefallen und Microsoft in der Generation zuvor, mit den 479€ für 'ne Xbox.
Ich wuerde davon ausgehen, dass er die neuen kommenden Konsolen meint und diese trotz Subventionen nicht von Anfang an fuer $200 erhaeltlich sein werden.
Welche 500 USD Preisunterschied? Xbox 360 und PS3 gibts heutzutage um die 200 und die bieten jetzt schon oftmals bessere Grafik als Onlive und das ohne Online-Lag, Internetzwang und Account-Bindung deiner Spiele.
OnLive ist trotzdem interessant für Ouya, allein schon um den Käufern sofort zum Launch eine große Spielebibliothek guter Titel zugänglich zu machen. Und wenn OnLive sich noch qualitativ verbessert (z.B. 1080p-Streaming, weniger Lag), kann man so sicher auch noch mit der nächsten Konsolengeneration mithalten.
Das ist ja schön und gut. Aber der Casual Gamer stellt sich im Saturn vor den TV wo einmal Onlive läuft und daneben die normale Konsole, dann schaut er auf die 500 USD Preisunterschied, merkt keinen Unterschied bei der Grafik und greift zum 99 USD Gerät. Punkt.
OnLive ist eine nette Idee, deren Potential ich nicht abstreiten will. Momentan kann aber nicht die Rede davon sein, dass OnLive die gleiche Grafikqualität bietet wie Highend Produkte. die Auflösung ist (im vergleich zu normalen PCs) schwach und die Verzögerung so spürbar, dass einige Genres gänzlich ungeeignet sind.
um sich einen Eindruck von einem Spiel zu verschaffen mag OnLive eine gute Sache sein, aber damit ich einen Titel auf OnLive spiele, anstatt auf einem PC, muss sich das noch start verbessern.
"Dear Esther" haben ich mir bspw auf OnLive angeschaut und mich dann für einen regulären Kauf entschieden, obwohl die Verzögerung gerade bei diesem Titel eigentlich egal ist. die Grafikqualität ist aber selbst bei meinem PC um ein vielfaches besser.
OnLive
Das sprengt natürlich jegliches Hardware Konzept der Konkurrenz, falls diese nach wie vor auf klassische Konsolen setzen wollen. Eine 99 Dollar Konsole, die Dank OnLive die gleiche Grafikqualität wie die Highend Produkte und sofort eine günstige und umfangreiche Versorgung mit Toptiteln bietet, ist ein schlagkräftiges Argument.