11.07.2012 - Tobias Simon
Erst kürzlich berichteten wir über Pläne einer Heimkonsole auf Basis des Android-Systems, welche für knapp 100 US-Dollar veröffentlicht werden soll. Das Ouya getaufte System wird ganz normal am TV angeschlossen, verfügt über einen Controller und soll die Spieler mit kostenfreien Spielen versorgen. Verantwortlich zeichnen für das Projekt Yves Behar, Muffi Ghadiali und Ed Fries.
War damals noch nicht hundertprozentig klar, ob es das gute Stück, das auch zu hacken sein soll, auch tatsächlich in heimische Wohnzimmer schaffen wird, darf dies nun als gesichert gelten. Im Laufe des gestrigen Tages wurde nämlich eine entsprechende Kickstarter-Kampagne gestartet, über die Ouya per Crowdfunding finanziert werden sollte. Als Ziel wurden dabei 950.000 US-Dollar angegeben, für 95 Dollar kann man sich sein persönliches Exemplar der Konsole inklusive Controller sichern.
Dieses Ziel wurde schneller als gedacht erreicht. In weniger als zwölf Stunden waren von 7.774 Unterstützern bereits 969.509 US-Dollar beisammen; mittlerweile wurde auch die 2-Millionen-Marke durchbrochen, obwohl die Aktion noch satte 28 Tage läuft. Wenn ihr auch euer Konsolenexemplare schonmal ordern oder euch auch nur über Ouya informieren wollt, legen wir euch den Besuch der entsprechenden Kickstarter-Seite ans Herz.
Zur E3 mit öffentlichem Stand außerhalb der Messe
Veröffentlichung verzögert sich
Bereits 10.000 Entwickler [1]
GWTV News - Sendung vom 08.04.2013
Sendung vom 08.04.2013
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Kommentare zu Ouya
"Hacken" darf hier nicht unbedingt wörtlich genommen werden. Der Ansatz ist durchaus interessant. Die Android-Konsole wird wohl ziemlich auf Open Source setzen, denn das ist quasi schon der Leitfaden des Herstellers: Jeder kann etwas zur Konsole beisteuern. Auch Free2Play-Modelle sollen an der Tagesordnung stehen, sodass sich ein "hack" im eigentlichen Sinne überhaupt nicht lohnt. Durch die Offenheit soll aber ein großer Entwickler- und Tüftlerkreis angesprochen werden, sodass es ordentlich Content für Ouya geben wird.
Auch das Fund-Angebot für 699 US-Dollar für Developer ist durchaus klug gebündelt. Die bekommen das SDK früher und das fertige Produkt erhält ein Jahr Werbe-Support. Schmackhafter kann man es als Hersteller da kaum machen.
Das gesamte Projekt ist auf jeden Fall mehr als interessant und stellt ja jetzt schon einen Kickstarter-Rekord dar.
>>das auch zu hacken sein soll<<
Suuuuuper.....