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Test - Operation Flashpoint : Operation Flashpoint

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Es ist schon eine Weile her, dass Codemasters mit 'Operation Flashpoint: Cold War Crisis' einen riesigen Erfolg landete und zahlreiche Top-Wertungen einheimsen konnte. Nun hat das Warten der großen Fan-Gemeinde endlich ein Ende, denn im neuen Add-on dürft ihr wieder den Kampfanzug überziehen und euch in spannende Missionen stürzen.

Operation Flashpoint
Eben noch auf dem Weg ins Büro ...

Taktik-Shooter-Fans erinnern sich sicher noch an das Szenario in 'OFP', als sie mit dem noch unerfahrenen David Armstrong 1985 in den Krieg gegen einen russischen General ziehen mussten, der kurzerhand drei Inseln besetzt hatte. Danach wurde es etwas stiller um diesen Titel, bis schließlich in der Gold-Edition des Spiels oder auch als eigenständiges Add-on mit dem Namen 'Red Hammer' eine neue Kampagne auf euch wartete: Dieses Mal durftet ihr als Dmitri Lukin, ein Ex-Speznaz-Agent, für die Sowjetunion das Gewehr schultern und für die Ideale des Kommunismus eintreten. Die rund 20 Missionen umfassende Kampagne brachte neben neuen Waffen auch zusätzliche Fahrzeuge. Das aktuelle offizielle Add-on geht nun wenigstens in Sachen Geschichte einen etwas anderen Weg – schließlich werdet ihr hier Mitglied der 'Resistance', der Widerstandsbewegung.

Spannende Hintergrundgeschichte
Während bereits die vorangegangenen Kampagnen eine mehr oder weniger ordentliche Story hatten, bietet dieses Add-on sicher eine der besten. Alles beginnt nämlich ganz harmlos: Als – wie könnte es anders sein – Ex-Special-Forces-Kämpfer Victor Troska wartet ihr an einem gewöhnlichen Morgen auf den Bus, der euch zur Arbeit bringen soll. Auf der Fahrt zum Büro wird in den Radionachrichten erstmals etwas von einer kleineren Staatskrise erzählt: Vizepremier Ostrowski von der Kommunistischen Partei Nogova – Nogova ist der Name der Insel, auf der ihr euch befindet – ist zurückgetreten und hat die gesamte Partei aufgefordert, ihm zu folgen. Die Partei-Mitglieder tun es ihm tatsächlich gleich, wohl weil er behauptet, dass die Vertreter der Sozialistischen Reformpartei korrupt seien und die Arbeitslosigkeit nur weiter fördern würden. Führende Mitglieder der Kommunistischen Partei Nogova machen sich daraufhin auf den Weg nach Moskau, um den Generalsekretär der Sowjetischen Kommunistischen Partei, Leonid Breschnjew, zu treffen.

Operation Flashpoint
... und schon mitten im Schlamassel: Die Russen greifen an.

Unser Held und seine Kumpels denken sich dabei erst mal nichts und begeben sich zur Arbeit – als plötzlich im Verlauf des Tages sowjetische Truppenverbände auf der Insel eintreffen, die herrschende Reformregierung entmachten und das Eiland besetzen, um die alte 'Ordnung' wiederherzustellen. Allerdings haben die Russen nicht mit dem Widerstand einiger Teile der Bevölkerung gerechnet ...

Held wider Willen
Eigentlich will sich Victor Troska gar nicht in diese Auseinandersetzung einmischen, schließlich hat er sich auf diese Insel zurückgezogen, um endlich von seiner Vergangenheit als Elite-Kämpfer Abstand zu gewinnen. Als jedoch die bösen Russen nach seiner Flucht zu seinem Haus plötzlich bei ihm vor der Tür stehen und drohen, ihn und seine Freunde zu töten, wenn er nicht einen seiner Gefährten vom Widerstand verrät entscheidet er sich zwangsläufig für den Kampf ums Überleben.

Diese Handlung wird nicht etwa nur in Form von Videosequenzen erzählt, denn ihr nehmt aktiv an der Weiterführung der Story teil: So wartet ihr tatsächlich zu Beginn des Spiels auf den Bus, müsst aus der Stadt flüchten und schließlich die ersten Gegner töten, um eure Haut zu retten und zum Lager der Widerstands-Bewegung zu gelangen. Das Ganze schafft dadurch eine einzigartige Atmosphäre von Authentizität.

Operation Flashpoint
Hier habt ihr bereits das erste Gefecht überlebt.

Das Geschehen spielt dabei zeitlich vor den Ereignissen von 1985, zudem finden die ganzen Kämpfe auf einer neuen Insel statt: Eine Fläche von rund 100 Quadratkilometern wartet dabei nur darauf, von euch und euren virtuellen Untergebenen erkundet zu werden.

Die Neuerungen
Augenscheinlich hat man sich die Kritik der Spielergemeinde und der Fachblätter zu Herzen genommen und vor allem an der Optik gefeilt: 'Resistance' kommt mit mehr Lichteffekten, höher aufgelösten Texturen und natürlich auch mit Unterstützung sämtlicher neuer Grafikkarten daher, wobei vor allem die verbesserte Weitsicht gefallen kann. Bäume und Sträucher sind zwar technisch gesehen immer noch nicht erste Sahne, dafür aber doch ansehnlicher als im Grundspiel. Leider hat diese neue Pracht ihren hardwareseitigen Hunger, was Besitzer des geforderten Minimalequipments zweifellos zu spüren bekommen werden. Ebenfalls gelungen ist der Sound, der für die nötige Atmosphäre schließlich eine wichtige Rolle spielt: Die englisch- und russischsprachigen Sprecher machen ihre Sache zudem wirklich gut, wohingegen die deutschen Texte nicht immer astrein daherkommen.

 

 

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