10.10.2012 - Mirco Stalla
Die Geschäfte der Cloud-Gaming-Plattform OnLive liefen keinesfalls wie gewünscht. Ganze 18 Millionen US-Dollar Schulden und das Unternehmen stand kurz vor dem endgültigen Aus. Doch wie nun bekannt wurde, übernahm ein ehemaliger Investor den Service für eine vergleichsweise kleine Summe.Nur drei Tage vor der Schließung und Entlassung aller Mitarbeiter hat der ehemalige Investor Gary Lauder die Firma OL2 gegründet und den Service aufgekauft. Für nur 4,8 Millionen US-Dollar erwarb Lauder nicht nur die Firma selbst, sondern auch deren geistiges Eigentum sowie die kompletten Markenrechte. Zum Vergleich: Im Juli wurde OnLive-Konkurrent Gaikai für stolze 380 Millionen US-Dollar von Sony übernommen.
Doch damit nicht genug, denn Lauder stellte die Hälfte der OnLive-Belegschaft direkt wieder ein. Dadurch entstanden für die Nutzer der Plattform keinerlei Probleme und der Service läuft reibungslos weiter. Es bleibt abzuwarten, ob OnLive zukünftig wieder schwarze Zahlen schreiben können wird.
Cloudgaming-Service schließt Deal mit LG
War mit 30 bis 40 Millionen Dollar verschuldet
Soll weiter OnLive-Support aufweisen
Brachengrößen, Oculus Rift, Transformers und noch viel mehr [1]
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Kommentare zu OnLive
Man hätte ich das gewusst hätte ich mit meinem jährlichen Steuerausgleich mitbieten können. Naja, dann warte ich auf Gaikai...
Genau deswegen hasse ich Onlineservices. Keiner garantiert, daß sie in 4-5 Jahren noch da sind. Auch aus dem Grund mag ich physische Datenträger und hasse Downloadversionen von Games.
Die Datenträger vermitteln einem zumindestens subjektiv ein besseres Gefühl als irgendeine nicht physisch heruntergeladene Datenmenge auf dem PC.
Hat Sony da mit den 380 Millionen etwa VIEL zu hoch gepokert? Man wird es sehen, man wird es sehen...