Preview - Obscure 2 : Gruseln in der Uni

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Vor drei Jahren suchte das Böse eine amerikanische Schule heim und Monster töteten viele Schüler. Die Überlebenden studieren mittlerweile an einer Universität und wähnen sich in Sicherheit. Doch sie haben die Rechnung ohne das Böse gemacht, denn das ist überall! 'Obscure 2' entführt euch wieder in ein Horror-Adventure, in dem Teamplay groß geschrieben wird.

Im Jahre 2004 konnte Entwickler Hydravision mit 'Obscure' einen Achtungserfolg für sich verbuchen. Dank der sehr schön-schaurigen Grafik, der gruseligen Atmosphäre und eines sehr gut eingebundenen Kooperativ-Modus fand der Titel einige Fans. Im September 2007 soll nun endlich der Nachfolger für PC und PS2 erscheinen, der die Stärken des Vorgängers übernehmen und sogar überbieten soll. Für Wii ist ebenfalls eine Version geplant, einen Termin gibt es allerdings vorläufig nicht, weil man sich noch nicht endgültig darüber einig ist, wie die Steuerung möglichst intuitiv umgesetzt werden kann. Producer Jesse America (nein, das ist kein Künstlername oder verspäteter Aprilscherz) führte uns durch die neue Spielumgebung und ließ uns sogar eine bereits fast vollständig spielbare Version für die PS2 in der Redaktion.

Chaos an der Uni

Sechs Schüler, die das Unheil aus dem Vorgänger überlebt haben, studieren mittlerweile an einer amerikanischen Universität und sind der festen Überzeugung, dass sie dem Bösen endgültig entkommen sind. Weit gefehlt, denn plötzlich wachsen auf dem Campus merkwürdige schwarze Blumen, deren Geheimnis an dieser Stelle natürlich nicht ausposaunt wird. Auf jeden Fall ist das ein schlechtes Omen und schon kurze Zeit später leiden die Protagonisten an schrecklich realistischen Alpträumen, in denen sie ihre Freunde auf grausame Art und Weise sterben sehen. Zu allem Übel tauchen bald darauf wieder Monster auf, die den Jugendlichen wirklich ans Leder wollen. An Schockeffekten wird bei den Begegnungen nicht gespart. In einer Traumsequenz zum Beispiel sehen die Wände im ersten Moment ganz normal aus, dann wird es plötzlich kurz dunkel und überall sieht man am Gemäuer Blut herunterlaufen. Schon nach wenigen Momenten ist aber wieder alles normal.

Viel Action mit Rätseln

Als einzig sicherer Zufluchtsort auf dem Campus dient ein Aufenthaltsraum, in dem gleichzeitig die Charaktere gewechselt werden können. Immer zu zweit wird die Gegend erkundet, wird gegen Monster gekämpft und werden Rätsel gelöst. Der Anteil an Actionelementen soll circa 60 Prozent betragen, während die Rätseldichte mit 40 Prozent angegeben wird. Ganz wichtig ist auch im zweiten Teil das Zusammenspiel der Studenten. Jeder hat spezielle Vorteile und Eigenschaften, die nützlich sein können. Es gibt besonders gute Sportler, wie den Football-Spieler, der sich an Mauervorsprüngen entlanghangeln kann, oder intelligente Hacker, die sich mit den Sicherheitssystemen auskennen. Codes müssen geknackt und so manche Geheimverstecke aufgedeckt werden. Für jede Situation gibt es Spezialisten unter den sechs Jugendlichen. Wer die falsche Person in die Mission mitgenommen hat, muss wieder zum Aufenthaltsraum zurück. Die Wege sind aber bewusst kurz gehalten, sodass dieser Umstand den Spielfluss nicht über Gebühr behindern soll.

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