Special - NVIDIA Ansel : Der digitale Picasso

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    Im Zeitalter der sozialen Netzwerke, in denen immer mehr Menschen zu Hobbyfotografen werden und ihre Kunstwerke mit aller Welt teilen, war es überfällig, endlich seine Screenshots aufpeppen zu können. NVIDIA Ansel macht’s möglich und bietet allerhand Funktionen, um selbst bei älteren Spielen noch ordentlich was rauszuholen. Wie das Tool im Detail arbeitet und welche Möglichkeiten es liefert, lest ihr in den nächsten Zeilen.

    Was die Snapchat-Filter für die morgendlichen Augenringe sind, ist Ansel für Videospiele. Vorbei der kantenglättungslose Brei und die verpixelten Landschaften. Stattdessen erwarten euch hochauflösende, detailverliebte Screenshots, die mit Filtern und Einstellungen verfeinert werden dürfen. Einzige Voraussetzung: ein halbwegs guter PC mit einer NVIDIA-Grafikkarte. Denn Ansel ist in der Treiberapplikation GeForce Experience enthalten – gratis, versteht sich.

    Filter gefällig?

    Erfüllt ihr die Anforderungen, kann es eigentlich sofort losgehen. Ihr benötigt lediglich ein PC-Spiel, das Ansel unterstützt. Diese können bisher an drei Händen abgezählt werden. Darunter Dishonored: Der Tod des Outsiders, Hellblade: Senuas Sacrifice oder das kürzlich erschienene Herr der Ringe: Schatten des Krieges. Über die Tastenkombination ALT + F2 öffnet sich im Spiel das Ansel-Menü und eine Fülle an Einstellungsmöglichkeiten offenbart sich.

    Welche Funktionen euch zur Verfügung stehen, unterscheidet sich von Spiel zu Spiel, da dies vom Entwickler festgelegt wird. Während es in The Witcher 3 beispielsweise eine freie Kamera gibt, bleibt sie in Dishonored: Der Tod des Outsiders deaktiviert.

    Auf der linken Seite öffnet sich nach Tastendruck ein Menü, das euch die verfügbaren Features auflistet, angefangen bei den vier Filtern:

    • Schwarzweiß: Quasi selbsterklärend – nimmt die Farbe raus und macht das Bild monochrom.

    • Halbton: Der Filter gibt dem Bild etwas Künstlerisches und lässt es wie bekannte Cartoonbilder à la Roy Lichtenstein aussehen.

    • Retro: Wer die guten alten CRT-Monitor-Tage vermisst, kann sie mit diesem Filter wieder aufleben lassen – inklusive Bullauge und Gelbstich.

    • Sepia: Wer an die Sporttage seiner Kindheit erinnert werden möchte, liegt hier genau richtig: Alles in Bronze.

    Wenn man keine Lust auf einen der Filter hat, kann man sie natürlich weglassen. Darüber hinaus lässt sich die Intensität einstellen. Im nächsten Punkt, Anpassungen, werden Allgemeineinstellungen am Bild vorgenommen:

    • Helligkeit: Hier stellt ihr ein, wie hell oder dunkel das Bild sein soll.

    • Kontrast: Auch hier sollte der Name selbsterklärend sein.

    • Farbanpassung: Von farblosen, traurigen Screenshots bis hin zu knallig-karnevaligen Varianten.

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