Preview - No Man's Sky : Der Himmel gehört mir allein

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Seit den ersten Bildern von No Man's Sky hat dieser Titel aus dem Hause Hello Games einen ziemlichen Hype erzeugt. Nicht nur einen Planeten frei erkunden, sondern auch mit dem Raumschiff nahtlos ganze Galaxien anfliegen? Das schaffen noch nicht mal große AAA-Produktionen, bei denen man lediglich im Orbit-Ladebildschirm rumhängt. Wir konnten das Spiel nun zum ersten Mal anzocken.

No Man's Sky wird ein riesiges Unterfangen. Während uns andere Open-World-Spiele über Karten von mehreren Quadratkilometern Größe schicken, bekommt ihr hier unzählige Sonnensysteme und Planeten, die ihr komplett ohne Ladezeiten anfliegen könnt. Vergesst alles, was ihr bisher an Größe kanntet: No Man's Sky sprengt diesbezüglich jegliche Maßstäbe, und zwar um Lichtjahre.

Es ist tatsächlich so simpel

Wir konnten No Man's Sky knapp eine Stunde anspielen. Das ist natürlich nicht viel für ein Spiel, von dem selbst die Entwickler sagen, dass wohl 99 Prozent der Planeten niemals besucht werden. Es reicht aber, um ein paar der Grundprinzipien zu verstehen.

Ihr bewegt euch über die Planetenoberfläche, habt einen Scanner, der euch anzeigt, wo Rohstoffe und euer Raumschiff sind, könnt in dieses jederzeit einsteigen und dann innerhalb weniger Momente die Planetenoberfläche verlassen, in den Orbit fliegen und dann immer weiter. Zumindest, solange ihr Treibstoff habt.

Wie funktioniert das?

Wie schafft es No Man's Sky, ganze Universen darzustellen, wenn andere Spiele schon bei ein paar Quadratkilometern Landschaft an ihre Grenzen stoßen? Laut Sean Murray, dem kreativen Kopf hinter dem Spiel, liegt die Antwort in der Mathematik. Alle Planeten sind quasi mathematische Formeln. Die Oberfläche eines Planeten besteht aus verschiedenen übereinandergelegten Sinusfunktionen. So kommen Hügel, Täler und andere Unebenheiten zustande.

Dann werden noch Objekte wie Bäume, Felsen, Tiere und Wasser hinzugefügt und schon ist der Planet fertig. Die Planeten drehen sich natürlich um die eigene Achse und auch um die Sonne des jeweiligen Sonnensystems. Da alles mathematisch abläuft, soll es unendlich viele unterschiedliche Planeten geben. Das Gleiche trifft wohl auf die Tiere zu.

No Man's Sky - PSX 2015 Trailer
Auch das vielversprechende No Man's Sky ist auf der diesjährigen PSX 2015 in San Francisco zu sehen.

Dröge Theorie! Wie sieht es in der Praxis aus?

Die Planeten sind teilweise wunderschön. Satte Farben mit sprießender Flora und Fauna. Hügel, die sich bis zum Horizont erheben, Seen, die zum Schwimmen einladen. Kleine Insekten tanzen durch die Luft, während im Hintergrund gigantische Kolosse auf vier Beinen anmutig voranschreiten. No Man's Sky basiert auf vier Spielelementen: Erforschen, Handel, Kämpfen und Überleben. Das Erforschen ist am wichtigsten, denn dadurch findet ihr Rohstoffe. Mit diesen handelt ihr, um wiederum an etwas zu gelangen, das es euch ermöglicht, länger zu überleben.

Ziel des Spiels ist es, bis ins Zentrum des Weltalls vorzudringen. Doch der Weg dorthin ist lang. Nicht jeder Planet, den ihr anfliegt, wird eine Atmosphäre haben, in der man leicht überleben kann. Es kann sein, dass ihr auf einem Planeten landet, dessen Luft giftig ist oder wo die Temperatur -200 Grad beträgt.

Ihr habt zwar einen Raumanzug, doch früher oder später erfriert ihr trotzdem. Dann hilft nur eine Höhle oder eine warme Unterkunft. Oder ihr verbessert euren Anzug. Rohstoffe werden farblich unterteilt, damit man gleich weiß, für was man sie nutzen kann. Außerdem findet man immer wieder mal Teile von Bauplänen, um zum Beispiel das Raumschiff, eure Waffe, mit der ihr auch Rohstoffe abbauen könnt, oder euren Anzug zu verbessern und zu individualisieren.

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