Preview - Nintendo Labo : Noch einmal Kind sein

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Mathias Windhager - Portraitvon Mathias Windhager
Das neue Lego?

So banal es klingt, aber Nintendo-Labo ist auf den ersten Blick genau das, was man erwartet hat. Im Großen und Ganzen scheint die Stabilität aller Bausätze den teils harten Anforderungen zu genügen. Der Zusammenbau in Kombination mit der Anleitung auf dem Bildschirm geht einfach von der Hand und ist perfekt darauf ausgelegt, dass Eltern ihren Kindern beim Zusammenbauen assistieren. Labo hat in mir das wunderschöne Gefühl hervorgerufen, einen frischen Lego-Bausatz in Händen zu halten. Das Aufbauen strahlt für mich die größte Faszination aus. Die eigentlichen Spiele sind da eher Nebensache. Die eigentliche Kernkomponente, die Labo langfristig faszinierend macht, kommt auch erst nach Aufbau und Ausprobieren zum Tragen.

Das ist die Programmier-Komponente, mit der ihr eigene Toy-Con entwickeln könnt. Hierbei bin ich sehr darauf gespannt, was sich mit den simplen vorprogrammierten Befehlen alles anstellen lässt. Der kreative Ansatz von Nintendo ist ganz klar nur als Stein des Anstoßes zu verstehen. Insofern macht Labo auf mich den Eindruck einer perfekten Beschäftigung für die ganze Familie. Aktuell scheint mir das Multi-Set das bessere Preisleistungsverhältnis zu bieten. Vor allem für Kinder ist vermutlich der größere Abwechslungsreichtum ein Argument.

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