16.07.2012 - David Kepler
Auf den ersten Blick wird deutlich, dass der Nintendo 3DS XL seinen Namen völlig zu Recht trägt. Wer das Gerät das erste Mal in den Händen hält, wird einen spürbaren Unterschied feststellen, was Maße und Gewicht angeht. Im aufgeklappten Zustand fällt der Größenunterschied noch deutlicher aus. Zum Vergleich: Während der gewöhnliche 3DS mit den Maßen von 13,5 x 7,5 x 2 cm daherkommt, ist der 3DS XL 15,5 x 9,1 x 2,1 cm groß und ist mit seinen 335 Gramm circa 100 Gramm schwerer als sein kleinerer Bruder und damit auch ungleich schwerer als die PlayStation Vita. Nichtsdestotrotz ist der Nintendo 3DS XL damit noch keinesfalls zu schwer und liegt angenehm in den Händen.
Die Größe widerspricht zwar ein wenig dem Mobilitätsgedanken einer portablen Konsole, da so der Transport in der Hosentasche nicht mehr gewährleistet ist. Auf der anderen Seite wird dadurch aber ein komfortableres Spielgefühl ermöglicht. Dafür sorgen auch die abgerundeten Ecken des Handhelds. Gerade bei längeren Spielsitzungen machen sich diese angenehm bemerkbar. Besitzer eines Nintendo 3DS werden die Problematik kennen: Sobald ein Spiel regen Gebrauch von den beiden Schultertasten macht, kann das schon mal zu verkrampften Händen führen. Was die Ergonomie anbelangt, ist der Nintendo 3DS XL dem klassischen 3DS also deutlich überlegen.
Das Hauptaugenmerk liegt auf den Bildschirmen des neuen Geräts. Und diese sind mit 10,6 x 6,4 cm (3-D-Bildschirm) und 8,5 x 6,4 cm (Touchscreen) um circa 90 Prozent größer als beim Nintendo 3DS. Damit geht natürlich einher, dass alle Spiele ein wenig pixeliger wirken. Das fällt hauptsächlich bei Schriftzügen auf, ansonsten sind die größeren Bildschirme eindeutig eine Wohltat für eure Augen und erzeugen ein angenehmeres Spielerlebnis. Gleichzeitig gewinnt der 3-D-Effekt an Mehrwert hinzu. Durch die größeren Bildschirme wirkt der Tiefeneffekt noch um einiges besser. Das ändert leider nichts daran, dass ihr weiterhin frontal auf den Bildschirm schauen müsst, um in den Genuss räumlicher Tiefe zu kommen.
Eine weitere äußerliche Änderung neben den größeren Dimensionen des Nintendo 3DS XL ist die matte Oberfläche des Handhelds. Während der Nintendo 3DS mit seinem Klavierlackgehäuse Fingerabdrücke wie ein Magnet anzieht, ist der 3DS XL gegen solch negativen Begleiterscheinungen fast vollständig gewappnet. Neben dieser kosmetischen Korrektur lassen sich weitere kleine Details entdecken. Zum einen wären da die größeren Schultertasten, die einen besseren Druckpunkt bieten. Aber auch der 3-D-Schieberegler hat eine kleine Anpassung durchgemacht. So ist ein kleiner Widerstand spürbar, wenn man zwischen 3-D und 2-D-Modus wechseln möchte.
Die kleine, leuchtende 3-D-Anzeige des bekannten Modells ist dagegen verschwunden. Der Stylus ist erhalten geblieben, hat aber seine Position verändert. Ähnlich wie beim Nintendo DSi befindet sich dieser nun an der rechten Seite des Geräts, sodass ihr nicht mehr umgreifen müsst, wenn ihr den Touchpen zur Hand nehmen wollt. Das Schiebe-Pad wurde ebenfalls leicht verändert und bietet jetzt besseren Halt für den Daumen. Übrigens: Entgegen vielen Erwartungen bietet der 3DS XL kein zweites eingebautes Schiebe-Pad. Den genauen Grund dafür wird wohl nur Nintendo selbst kennen.
Wer in Zukunft zum Beispiel Resident Evil: Revelations oder Kingdom Hearts mit zweitem Schiebe-Pad spielen möchte, muss auf die Veröffentlichung des Pro-Schiebepads für den 3DS XL warten, das bereits bestätigt wurde. Ebenso seltsam ist der Umstand, dass der Nintendo 3DS XL ohne Ladekabel geliefert wird. Das heißt: Alle, die keinen DSi (XL) oder Nintendo 3DS ihr Eigen nennen (und so im Besitz eines kompatiblen Kabels sind), müssen sich wohl oder übel noch ein Ladekabel dazukaufen. Positiv ist hingegen die um 30 Prozent längere Akkulaufzeit.
Besitzer eines Nintendo 3DS haben die Möglichkeit, mittels der Datenübertragung bereits heruntergeladene Spiele, Fotos, eShop-Konto-Einstellungen und so weiter auf den 3DS XL zu übertragen. In unserem Praxistest hat das wunderbar geklappt. Allerdings vermelden manche Spieler, dass bei ihnen Probleme aufgetreten seien und nur stellenweise Daten übermittelt wurden. So heißt es, dass zwar Spiele übertragen wurden, diese aber erneut im eShop heruntergeladen werden mussten. Dementsprechend seien auch Spielstände nicht mehr vorhanden. Wir behalten das Thema im Auge und werden diesen Artikel gegebenenfalls aktualisieren.
Für wen lohnt sich die Anschaffung des Nintendo 3DS XL nun? Wer noch nicht im Besitz des Nintendo 3DS ist, sollte zur XL-Variante greifen. Die größeren Bildschirme, die bessere Ergonomie sowie die längere Akkulaufzeit sprechen eine eindeutige Sprache und sorgen dafür, dass man den 3DS XL dem 3DS eindeutig vorziehen sollte. 3DS-Besitzer sollten sich überlegen, ob ihnen eine leicht modifizierte Variante des Handhelds 199 Euro wert ist. Das fehlende Ladekabel ist auf jeden Fall ärgerlich.
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Kommentare zu Nintendo 3DS XL - Hardware-Check
DS
Also ich hab alles nintendo DS die es gibt und mann muss es einfach mögen da kann due ganze welt sagen er is scheisse ich kauf ihn trotzdem ich hab auch die PS Vita und liebe alle geräte für mich gibts kein unterschied den jede konsole hat ihre eigene besonderheit,Ich finde den XL vie angenehmer für die augen der ein fan is solls kaufn der auf grafik setzt soll ps vita nehmen. Also nörgelt net dauernd egal was ohr sagt die andren kaufens trotzdem
Ein völlig neues Zelda für den 3DS kann gar nicht so schlecht werden.
Den 3DS XL habe seit dem Tag im Auge als ich meinen gerade gekauften 3DS in den Händen hielt, ja ich kaufte den 3DS, kam nach Hause und musste lesen, dass der XL angekündigt war, man war ich sauer.
Wieder zurückgegeben und nun warte ich auf den XL, denn entgegen vieler anderer möchte ich einen größeren Bildschirm und da ich nicht weiß wie das Bild auf dem normalen 3DS ist, interessiert es mich auch nicht ob es ein wenig pixeliger ist. Die Spiele die ich darauf spielen möchte brauchen alle keine zweites Circle Pad, also interessiert es mich auch nicht wirklich, auch wenn es bei zukünftigen Spielen vielleicht anders aussieht.
Geschadet hätte es nicht ein zweites Circle Pad einzubauen und die Ausrede es hätte nicht gepasst ohne den 3DS XL noch größer zu machen habei ch Nintendo keine Sekunde geglaubt.
Die sollen ein Majoras Mask Remake machen. Das wünsch ich mir wirklich...
Die Chancen stehen gut(aufgrund verkaufszahlen und Fanbase aktion), aktuell ist man aber damit beschäftigt einen richtigen neuen Zelda Teil für den 3DS zu entwickeln
Wenn das Teil so ein Schund wird wie die vorigen DS Teile, dann können sie es gleich lassen.
Da hatte ich um ehrlich zu sein viel lieber "A Link to the Past" auf dem Advance gespielt als die Zelda Teile auf dem DS.
Die sollen ein Majoras Mask Remake machen. Das wünsch ich mir wirklich...
Die Chancen stehen gut(aufgrund verkaufszahlen und Fanbase aktion), aktuell ist man aber damit beschäftigt einen richtigen neuen Zelda Teil für den 3DS zu entwickeln
Für 150€ würd ich mir überlegen ihn zu kaufen. Zusammen mit OoT. Wenn es ein Majoras Mask Remake für 3DS geben würde, hätte ich schon längst zugeschlagen!!
Die sollen ein Majoras Mask Remake machen. Das wünsch ich mir wirklich...
vita vs 3DS
Mh, ich persönlich habe kein Problem mit den Schultertasten.
Der 3DSXL wäre grundsätzlich interessant - wenn ich nicht schon einen 3DS hätte. Und wohlgemerkt: Ich hab für ihn den vollen Preis gezahlt.
Hätte der XL wenigstens noch das zweite Schiebepad würde ich über einen Kauf nachdenken, aber so begnüge ich mich mit dem kleinen Screen.
Meiner Meinung nach hat Nintendo den XL nur gebracht um den Größennachteil des Displays gegenüber der Vita auszugleichen. Allerdings muss ich als Besitzer beider Geräte (normaler 3DS + Vita) sagen dass der OLED-Screen der Vita qualitativ WEIT vor dem 3DS ist, vor allem was Auflösung und Farben betrifft. Ich brauche den 3DS XL nicht, habe die Zelda-Edition des 3DS mit halb-mattem Gehäuse und Verzierung.
Meine Meinung
Also ich glaube das die Meinungen beim Ladekabel und der Größe des Geräts naturgemäß am weitesten auseinandergehen: Wer schon ein Gerät hat, spart sich natürlich ein paar Euro, wer aber noch keines hat, muss es dazukaufen. Ich werde ihn mir besorgen, weil ich extra auf den Nachfolger des 3DS gewartet habe, mit meinem iXL Gerät bin ich die Größe schon gewohnt und habe ein Kabel. Was das 2. Schiebepad angeht: Diejenigen die sich am meisten darüber beschwert haben kaufen sich meistens eh keinen 3DS XL. Abgesehen davon - für die paar Spiele? Ein zweites Pad ist im allgemeinen ja nur nützlich, wenn man ein Kampfspiel wie Battlefield oder GTA spielt, nämlich um die Kamera(ansicht) zu drehen. Bei einem Jump-and-Run oder enem Strategiespiel wäre es nur hinderlich. Und man sollte lieber einmal wieder etwas Anständiges mit Touchscreensteuerung herausbringen, weil der 3DS ist keine Vita.
@lyk: also ich habe eigentlich recht kleine hände, aber selbst für mich ist der 3DS irgendwie nicht wirklich bequem. und das betrifft nicht mal nur die schultertasten, selbst ABXY sind imho nicht komfortabel und ich muss den daumen anwinkeln, um sie zu nutzen....
>>Besitzer eines Nintendo 3DS werden die Problematik kennen: Sobald ein Spiel regen Gebrauch von den beiden Schultertasten macht, kann das schon mal zu verkrampften Händen führen.<<
*lacht* Bitte? Ich hab den 3DS schon seit gut einem Jahr und meinen Händen ging es bisher immer prima.
Also der Xl ist einfach nur blödsinn, viel zu groß um noch als Handheld bezeichnet zu werden.
Die großen Bildschirme sind genauso unsinnig, mal mag zwar mehr und besser sehen ABER bei einer viel schlechteren Qualität im vergleich zum Original.
ICH werde schön bei meinem 3DS bleiben, lieber hab ich kleinere Bildschirme, dafür aber bessere Grafikqualität und Mobilität.
Nachdem ich den 3DS meines Neffen ausprobieren konnte, bin ich mir sicher: Der XL ist für meine größeren Hände deutlich besser geeignet. Ich freu mich auf den Handheld; kann die Verärgerung anderer aber absolut verstehen.