Test - Ninja Gaiden Dragon Sword : Besser als die ’grossen’ Versionen?

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Erst vor wenigen Wochen erschien 'Ninja Gaiden 2' für die Xbox 360, eine trotz leichter Schwächen würdige Fortsetzung des Actionabenteuers von Meister-Ninja Ryu Hayabusa. Fast zeitgleich haben die Entwickler von Team Ninja neben der NextGen-Fassung aber auch an einer Handheldversion von 'Ninja Gaiden' gearbeitet. Diese bringt Ubisoft nun unter dem Titel 'Ninja Gaiden Dragon Sword' für den Nintendo DS in den europäischen Handel.

Ninja Gaiden: Dragon SwordAlte neue Story

Remake oder Fortsetzung? Auch wenn es sich in 'Ninja Gaiden' auf DS laut der Verpackungsinfo um eine brandneue Story handeln soll, kamen uns viele Schauplätze und Bosse auf dem Handheld doch altbekannt vor - im Grunde erzählt 'Dragon Sword' die Geschichte des ersten 'Ninja Gaiden' noch mal, lässt aber einige Storyplots weg und beschränkt sich auf relativ wenige Levels. Dafür wird die Handlung um eine Dämonenwelt bereichert, in die ihr immer mal wieder über Portale reisen müsst. Erzählt wird die Geschichte in schicken Zwischensequenzen, die oft aus Standbildern bestehen. Wie auch bei den Heimkonsolenversionen steht die Story nicht wirklich im Mittelpunkt des Spieles und ist lediglich der Aufhänger für Ninja Ryus Kampfeskünste.

'Ninja Gaiden' ist für seine spektakulären Kampfmoves mit dem Drachenschwert bekannt. Ohne die flotten Bewegungen wäre das Action-Spektakel wohl kaum eine würdige Handheldumsetzung. Dementsprechend viel Mühe haben sich die Entwickler bei der Steuerung auf dem DS gemacht. Zunächst einmal haltet ihr den DS wie etwa bei den 'Gehirnjogging'-Spielen wie ein Buch vor euch. Auf dem rechten Bildschirm läuft die Action ab, der linke Screen zeigt eine Übersichtskarte des aktuellen Levels. So wisst ihr stets, wo ihr euch befindet und wo beispielsweise die nächste Speicherstatue steht.

Malen nach Zahlen

'Dragon Sword' lässt sich komplett mit dem Touchscreen steuern, lediglich zum Aufrufen des Inventars müsst ihr kurz die Start-Taste drücken, außerdem blockt Ryu mit dem Digitalkreuz Angriffe der Gegner. Doch diese Verteidigungsmaßnahme ist anders als bei einem 'Ninja Gaiden 2' auf dem Handheld vernachlässigbar. Stattdessen solltet ihr lieber in die Offensive gehen. Um euer Schwert zu schwingen, zeichnet ihr einfach vom Helden ausgesehen eine Linie in Richtung des Feindes, schon führt der Ninja eine Attacke aus. Je schneller ihr die Striche zieht und dabei mehrere Aktionen hintereinander zeichnet, desto agiler flitzt Ryu von Feind zu Feind.

Natürlich stehen euch neben den Standardangriffen noch einige Spezialmoves zur Verfügung, darunter auch die geliebte Sprungattacke. Dafür bewegt ihr den Touchpen in einer aufsteigenden Linie über den Bildschirm, schon springt der Held in die Höhe. In genau diesem Moment müsst ihr dann eine normale Attacke beginnen. Wenn ihr dagegen mehrere Striche ganz eng beieinander zeichnet, vollführt der Ninja eine Super-Attacke, die gleich mehrere Feinde in der Nähe trifft. Neben dem Drachenschwert könnt ihr auch Shurikken oder Pfeil und Bogen für den Fernkampf einsetzen. Dafür müsst ihr einfach nur kurz den Feind antippen.

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