22.01.2010 - Andreas Ludwig
Der Kontoauszug dürfte AMD-Mitarbeitern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Zum ersten Mal seit drei Jahren schloss der Chiphersteller ein Quartal mit schwarzen Zahlen ab. 1,178 Milliarden US-Dollar Gewinn verzeichnete AMD im vierten Quartal 2009, was auch dem Gesamtjahr 2009 einen positiven Kassensturz beschert. Über das Jahr gerechnet holte AMD 304 Millionen Gewinn US-Dollar nach Hause.
Schaut man sich die Details an, ist schnell der Grund für das Plus gefunden. Intels Zahlung in Höhe von 1,25 Milliarden US-Dollar dürfte AMDs vergangenes Jahr gerettet haben, was auch die Zahlen des ersten bis dritten Quartals 2009 bestätigen. Bis zum vierten Quartal verzeichnete AMD einen Verlust, der nur mit Intels Geldsegen ausgeglichen und insgesamt ins Positive gerückt werden konnte.
Trotzdem sieht die Zukunft nicht allzu schlecht aus. Bei Prozessoren konnte AMD den Gewinn von 76 auf 158 Millionen US-Dollar steigern, weiterhin erscheinen ausgelagerte Fabriken in diesem Jahr nicht mehr in der AMD-Bilanz.
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Kommentare
seh ich ganz anders.... und ehrlich gesagt nervt mich das fanboygelabere tierisch... nicht nur bei AMD vs. Nvidia...etc.
Wo lassen AMD Produkte zu wünschen übrig antigavur? nur weil du einen intel + nvidia hast? ließ mal irgendwelche news die nicht 2 jahre alt sind... zumindest ati hat nvidia momentan sowas von abgehängt außer im lowbudget berreich.
also erstmal lesen und dann kommentar ablassen. -.-
wird nicht mehr lange dauern bis amd den bach runter geht. aber daran sind sie selbst schuld. wer nix erwirtschaftet und dann noch hochnäsig für viel geld ati aufkauft hat es nicht anders verdient. außerdem lassen die produkte auch zu wünschen übrig im vergleich zu den konkurrenzprodukten.
304 Mio - 1,25 Mrd = -0,946 Mrd.
Das heißt im Klartext, dass AMD immer noch nicht wirtschaften kann - ohne die Intelzahlung wäre ein Minus von knapp einer Milliarde Euro herausgekommen.