21.01.2010 - Karsten Nitschke
Australien steckt dank Rechtsanwalt Michael Atkinson in der offenen Debatte um die R18+-Alterskennzeichnung für besonders heftige Spiele. Atkinson ist der Meinung, dass brutale Spiele weiterhin verboten gehören.
Eine Meinung, die offenbar nicht jeder teilt. Darum erhielt der Anwalt in Form eines unter seiner Tür hindurchgeschobenen Briefes eine Todesdrohung von missmutigen Spielern. Atkinson will nach eigenen Worten seinem Kurs aber trotzdem weiterhin treu bleiben.
In Australien ist es so, dass Spiele höchstens mit M15+, nicht jedoch mit R18+ für Erwachsene gekennzeichnet werden können. Ein Spiel, dass nicht für 15-jährige freigegeben wird, bleibt daher oftmals unveröffentlicht.
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Kommentare
eine morddrohung ist ja die ideale antwort an jemanden, der "brutale" spiele verbieten will. das bestätigt doch nur den stereotyp ego-shooter-zocker.
Das Problem ist, dass Spiele immer noch als "Kinderkram" angesehen werden, sodass man bei Titeln für Erwachsene den Jugendschutz gefährdet sieht und sofort mit Verboten kommt.
Unser Hobby ist noch relativ jung im Vergleich zum Film o.Ä. und leider noch lange nicht großflächig anerkannt....
In Australien ist es so, dass Spiele höchstens mit M15+, nicht jedoch mit R18+ für Erwachsene gekennzeichnet werden können. ..... entwickeln sich denn die menschen in australien mit 15 geistig nicht mehr weiter :-)
dann müssen wohl auch filme nur bis 15+ verkauft werden.
lachhaft das ganze. auch diese ganzen debatten immer och die schlimmen spiele etc. wenn man keine ahnung hat von etwas sollte man sich auch nicht dazu äussern und solche sachen experten (wissenschaflern) überlassen die solche auswirkungen auch erforschen können und auch immer wieder klar machen das es mehr als nur ein gewalttätiges videospiel bedarf um auch gewaltätig zu werden. wahrscheinlich ist es ja wie immer sowieso nur POLITIK. Predige dem Volk immer das was es hören will und benenne einen schwarzen Peter
Übertreiben kann man's auch.. Wenn man Videospiele gewohnt ist vom Vertrieb her wie hier in Österreich kann man sich kaum vorstellen wie es in Deutschland oder eben Australien zugeht.
Eine Todesdrohung ist genauso förderlich/hinderlich wie das unausgegorene System in Australien. Einfach ein R18+ einführen und zack wäre das Thema vom Tisch.
Ich kann den Frust der Spieler verstehen. Die Kennzeichnungen in Australien sind schon sehr streng und der gute Mann gießt noch Öl ins Feuer.
Ihm aber eine Todesdrohung zu schicken ist unverhältnismäßig und nur Wasser auf die Mühlen derer, die ein Verbot von gewalthaltigen Spielen fordern. Damit ist niemandem geholfen.