22.12.2009 - Karsten Nitschke
Entwickler Bohemia Interactive beschert allen Fans der Militärsimulation ARMA 2 ein neues Update mit zahlreichen Extras. Der umfangreiche Patch 1.05 enthält neben der Bonus-Kampagne Eagle Wing mit dem Kampfhelikopter AH-64 Apache auch den neuen Warfare-Modus When Diplomacy Fails.
Mit Eagle Wing eröffnen sich Spielern zwei umfangreiche Levels, die an eines der sieben Enden von ArmA 2 anknüpfen. Sie spielt im Jahr 2012 - der Krieg in Chernarus ist zu einem gefährlichen Konflikt zwischen USA und Russland eskaliert. Als Pilot eines AH-64 Apache Kampfhubschraubers ist es die Aufgabe des Spielers, die gegnerische Seite hinter den Verteidigungslinien zu attackieren.
Im neuen Warfare-Modus When Diplomacy Fails können Spieler den strategischen Part der Militärsimulation erleben. Zwischen den verschiedenen Fraktionen können diplomatische Beziehungen geknüpft werden. Dabei wird das Gameplay eines taktischen First-Person-Shooters mit den strategischen Elementen der Militärsimulation kombiniert.
Der Patch kann ab sofort kostenlos bei uns auf Gameswelt heruntergeladen werden.
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Kommentare
Der Patch-Support mag vorbildlich sein, aber das eigentliche Spiel ist/war eine einzige Katastrophe. Da funktionierte nix so, wie es sollte... die KI ein einziges Desaster, die Kampagnen-Missionen mit lauter Fehlern im Script, so dass man ständig neustarten musste, die Performance angesichts der gebotenen Optik schlichtweg unterirdisch, die Flugzeug- und Helikoptersteuerung ohne vernünftigen Joystick/Analog-Support und der Multiplayer mit reduzierter Grafik, aber heftigen Lag- und Performanceproblemen.
Einige wurde durch Patches wenigstens teilweise behoben, vieles liegt aber immer noch im Argen. Dass ich erst monatelang nach Release warten muss, bis mein Spiel überhaupt spielbar wird, empfinde ich immer noch als Frechheit... insbesondere, weil Bohemia nun schon zum dritten Mal denselben Mist abzieht - OFP und ArmA waren ja nun auch schon wahre Bug-Monster...
Vorbildlicher Patch-Support hin oder her - ich ziehe es vor, wenn ein Spiel KEINE fünf Patches braucht, um spielbar zu werden.
Da sind wir einer Meinung, auch der Patch-Support ist/war bei ArmA2 sehr vorbildlich und das kostenlose Update ist auch erfreulich. Man sieht dass es auch anders geht als ständig seine Kundschaft abzuzocken. Für ArmA3 dürften sie auf jeden Fall einige Fans gewonnen haben, nur die Systemanforderungen sollten vielleicht niedriger werden.
Das sollte sich Codemasters mal anschauen. Anstatt für jedes kleine Fitzel-Addon Kohle zu verlangen. ARMA ist und bleibt das bessere Operation Flashpoint. Basta.