26.10.2009 - Yves Günther
Der Kauf von id Software durch ZeniMax, zu denen bereits Oblivion-Macher Bethesda Softworks gehört, sorgte für Furore. Und die Einkaufstour könnte noch weitergehen, glaubt man "unbestätigten Gerüchten aus der Industrie".
Wie das seriöse Businessblatt GamesIndustry.biz meldet, denke man bei ZeniMax über einen Kauf von Valve nach. Es ist allerdings fragwürdig, ob ein Aufkauf durch eine große Firma das Ziel von Gabe Newell und Co. ist, da man sich bislang immer zufrieden damit zeigte, unabhängig von anderen zu sein.
Finanziell sollte man bei Valve dank hervorragender Verkäufe der Spiele und dem florierenden Geschäft über den Online-Dienst Steam gut gestellt sein. Konkrete Zahlen aus Finanzberichten fehlen aber, da sich Valve in privater Hand befindet und Finanzberichte somit nicht zwingend nötig sind.
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Kommentare
@Voodjin
Blizzard ist seid Warcraft I kein selbständiges Studio mehr sondern wurde fleissige weiter verkauft.
1991 Gründung -> Aufkauf durch Davidson & Associates -> Aufkauf durch CUC International -> Aufkauf durch Havas -> Aufkauf durch Vivendi -> Fusion mit Activision. Das sind die Stationen die mir spontan einfallen. Dazu kommt der Weggang nahezu aller Entwickler die die Starcraft und Warcraft erfunden haben. Eigentlich ist Blizzard nur noch ein Markenname wo alle paar Jahre die Besitzer und/oder Entwickler getauscht werden.
Glaube kaum das Newell da Interesse dran hat. Valve hat genug Kohle, muss niemanden für Nichts um Erlaubnis fragen und veröffentlicht seit Jahren einen Blockbuster nach dem anderen. Andererseits hätte ich auch von Blizzard nie erwartet das sie irgendwann mit Activision fusionieren. Mal abwarten was kommt. Glauben tue ich es aber nicht wirklich dran.