04.06.2009 - Sebastian Thor
Fleißig ist sie ja, die emsige Community von Left 4 Dead, die schon so viele Mods für den Zombie-Shooter aus der Taufe gehoben hat. Zur Freude aller kreativen Spieler verkündete Valves Doug Lombardi jetzt gegenüber den Kollegen von CVG, dass sämtliche für den Vorgänger erstellte Mods auch mit dem zweiten Teil funktionieren werden. Die aktuellen Mod-Tools sind also kompatibel und schlagen einen Bogen zu den Inhalten des Nachfolgers, der am 17. November in den Läden stehen soll.
Wer seine kreativen Visionen verwirklichen möchte, fängt am besten lieber jetzt als gleich damit an. Als Einstimmung hier noch mal der E3-Trailer.
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Kommentare
@Thure: Das Problem ist nicht mal unbedingt, dass Valve bei anderen Spielen (speziell TF2) kostenlos zusaetzliche Inhalte hinzugefuegt hat und sich bei L4D ziemlich zurueck haelt. Das Problem ist, insbesondere fuer die First-Day-Kaeufer, dass man nicht genau wusste, worauf man sich einlaesst, die Erwartungen hoch waren und man an vielen Stellen enttaeuscht wurde. Sei es die geringe Anzahl von "Kampagnen", der Witz des Versus-Modes mit den 2 Kampagnen, die am Ende doch nicht dynamischen Karten, die mangelnde Abwechslung, die nahezu nicht vorhandene Story, das katastrophale Matchmaking oder einer der unzaehligen Bugs.
Das nun Gabe Newell schon zum L4D-Release versprochen hat, dass sie es aehnlich wie bei TF2 handhaben werden kommt natuerlich noch dazu. Aber das einzig wirkliche Update war dann die schon existierenden Kampagnen fuer den Versus-Mode "freizuschalten" und den neuen Game-Modus einzubauen, den ich wahrscheinlich nicht mehr als 1h gespielt habe, weil es mir einfach absolut nicht zusagt, einfach nur gegen die Zeit zu spielen.
Vielleicht noch ergaenzend, dass das SDK schon viel frueher versprochen wurde, allerdings dann doch ein "klein" wenig spaeter kam. Letztendlich hat es also den Eindruck hinterlassen, dass ihnen L4D so ziemlich egal ist.
All diese versprochenen Dinge waren uebrigens auch Kaufgruende fuer eine nicht geringe Anzahl von Spielern, obwohl sie zu dem Zeitpunkt schon wussten, dass L4D ein wenig mager mit Content ausgestattet ist und mit einigen Problemen zu kaempfen hat.
Nun, wenn ich mir die Probleme und Entwicklung von L4D ansehe, den damaligen Preis, dieses nun mit L4D2 vergleiche (welches content-maessig nicht wirklich etwas neues zu bringen scheint), dann den Preis von £50 bei Amazon.co.uk nehme (ich hoffe sie haben es einfach mal pauschal eingetragen, weil normalerweise kaufe ich dort neue Spiele fuer um die £25), dann kann ich gut verstehen, dass sich doch ein Teil der Community leicht verarscht vorkommt und Valve fuer geldgierig haelt.
Deine Argumentation dass andere Hersteller nicht besser sind ist uebrigens unpassend, weil meines Wissens dieses von keinem behauptet wurde. (Nur Valve stach da aehnlich wie einige wenige Hersteller ein wenig aus dem Sumpf hervor.) Im Gegenteil, viele sind ebenso ungluecklich darueber. Aber natuerlich gibt es auch genuegend Fans, die alles kaufen und ueber vieles wegsehen koennen, sei es nun bei Fallout 3, Assassins Creed oder irgendetwas anderes.
Jedes Call of Duty ist mittlerweile nur noch ein Addon zum Vorgänger...das selbe bei der Fifa Reihe und diversen anderen Spielen auch.
Ich bin sicherlich nicht jemand der alle Geschäftsideen von verschiednen Unternehmen unterstützt aber was momentan abläuft finde ich doch sehr undankbar. und wäre ich an Valves Stelle würde zukünftig auf kostenlose Sachen einschl. Editortools ganz einfach komplett verzichten...die Konkurrenz macht es genauso und die Leute fressen es mit Freuden aus der Hand, man könnte sogar meinen sie singen "Hyper Hyper" wie sabbernd sie jede Sekunde eine Trailers verschlingen und jauchzen das vor Release neue Karten angekündigt werden die sie bezahlen dürfen.
Da Valve es vorher aber nicht so machte und Sachen umsonst rausgab sind sie plötzlich der Buhmann. Und genau das ist der Witz dabei.
Sie experimentieren halt, sie wollen schauen was schlussendlich besser rentiert.

Auf Gamasutra gibts nen Interview wegen diesem Thema.
IMO hätten valve es wohl besser als AddOn angekündigt, dann währe die aufruhr wohl deutlich kleiner.
Valve kann machen was sie wollen.
Wenn L4D 2 dann niemand kauft werden sie schon 1+1 zusammen zählen können und ihre Politik mal überdenken - und wenn sichs so gut verkauft wie der erste Teil dann gratuliere.
Valve macht das schon recht so
wo er recht hat, hat er recht...mich wundert es nur, DASS sie einen Nachfolger rasubringen und es nicht als DLC anbieten bzw. das ganze wirklich doch recht schnell und überraschend kam...
aber wenn ich alleine an die TF2 Updates denke...HUI..hätte man die alle bezahlen müssen..UFF
Man was kotzt mich die L4D Community momentan an...nur noch am rumflamen wie geldgeil doch Valve wäre und wie sie es wagen könnten nach 6 Monaten einen Nachfolger anzukündigen. Was ein Witz. Die Konkurrenz kündigt ihn doch schon vor dem Release an einschl. tonnenweise kostenpflichtiger DLCs (VOR RELEASE!!). Für CoD4 dürften allein an DLCs doch mittlereile 20+€ zusammengekommen sein...und das nur für 3-4 Karten je Mappack . Bei L4D hingegen werden es 25! Karten sein einschl. neuer Waffen, Mobs und kleinerer Grafikupdates.
Bei Fallout 3 hat man mittlerweile auch über 20€ nur and DLCs bezahlt (die alle eher mittelmaß waren und ein neues wurde schon wieder angekündigt) aber hey Valve ist geldgeil.
Valve, also diejenigen die mittlerweile Content geliefert haben den anderen für locker DLCs im Werte von 40€ gebracht hätten. Nicht zu vergessen den Modtools die heutzutage kaum noch von anderen Entwicklern unterstützt werden.
Der größte Fehler den Valve gemacht hatte war Sachen kostenlos zu liefern...sie hätten von anfang an alles kostenpflichtig machen sollen und L4D2 nicht als 2. Teil sondern 5 Teiliges DLCs rausbringen sollen für je 8-10€...dann würde man ihnen wahrscheinlich genauso zujubeln wie man es jetzt schon beim neuen CoD Modern Warface 2 macht...und das obwohl da schon vor Release kostenpflichtiger DLC angekündigt wurde...