12.11.2008 - Daniel Hanin
Mittlerweile ist das postapokalyptische Rollenspiel Fallout 3 gestartet und erhielt von der internationalen Presse durchwegs positive Rezensionen. Auch hierzulande jubelten die Magazine und verteilten Höchstwertungen. Da der Titel mit Gewalt nicht spart, wurde er für jedes Veröffentlichungsland speziell angepasst. So wurden für die deutsche Version gewisse Gewaltdarstellungen entschäft und in Australien lies man die Drogen aus dem Spiel.
Die folgenden Entschärfungen dürfte vor allem japanische Fallout-3- und Rollenspiel-Fans im speziellen treffen. So entschied sich der Entwickler, die folgende Nebenaufgabe "The Power of the Atom" und den NPC "Mr. Burke" aus dem Spiel zu nehmen. In dieser Mission war es möglich, einen Nuklearsprengkopf detonieren zu lassen. Des Weiteren wird wohl der Name einer Waffe - vermutlich des "Fat-Man"-Atombombenwerfers - umgeändert werden.
Der Grund für diesen Schritt dürfte der im Zweiten Weltkrieg stattgefundene Atombombenabwurf auf Hiroshima sein. Dadurch wurden etwas 80 Prozent der Hafenstadt zerstört und 200.000 Menschen verloren ihr Leben.
Wer sich näher über das Abenteuer informieren will, findet die nötigen Informationen in unserem Review. Kollege Lidner hat das Abentuer gelöst und erklärt euch in unserer Komplettlösung den richtigen Weg zum Ziel.
Fallout: New Vegas & Fallout 3
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Kommentare
Kleiner zusatz, weil hier "nur" von Hiroshima die rede ist:
(*klugscheiß*) Man sollte auch Nagasaki erwähnen, wo bei einem verfehlten abwurf am 9. August nur schlappe 36.000 Menschen starben.Die sollte man vielleicht nicht unter den Tisch fallen lassen... (*klugscheiß*)
Nein, Drogen sind in allen Versionen umbenannt worden. Ursprünglich sollten sie wohl "echte" Drogennamen haben, man hat sich dann doch dafür entschlossen, ihnen Fantasienamen zu geben (wie auch in Fallout 1 und 2).
Naja die werden sich dann halt auch einen Uncut Patch oder so besorgen. So einfach ist das. Allerdings kann ich das auch irgendwo verstehen. Ich würde den Weg wählen den Spieler bei der Installation entscheiden zu lassen ob er das Quest und die Waffe haben möchte oder eben nicht. Das wäre meiner Meinung nach die kundenfreundlichste Variante.
Seit wann setzt man in Regierungen denn auf Selbstverantwortung?
Ich finde den Schnitt so polemisch wie nachvollziehbar. Jeder der Fallout spielt weis worum es geht und was dieser Klumpen Metal in Megaton darstellen soll. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass die Japaner ein empfindliches Verhältnis zur Nutzung und darstellung von jeglicher Form der atomaren Realität haben, aber Zensur ist keine lösung. In keinem Fall.
P.S. AFAIK sind die Drogen wirklich nur in der Australischen Version umbenannt worden.
Die Waffe ist weiterhin drin, sie wurde nur umbenannt, damit sie nicht mehr so heißt, wie das Bömbchen das man damals dort abgeworfen hat. Da kann ich übrigens die Zensur gut verstehen...
Falschinformation: Die Drogen fehlen in allen Versionen nicht nur in der australischen Fassung.
Naja die werden sich dann halt auch einen Uncut Patch oder so besorgen. So einfach ist das. Allerdings kann ich das auch irgendwo verstehen. Ich würde den Weg wählen den Spieler bei der Installation entscheiden zu lassen ob er das Quest und die Waffe haben möchte oder eben nicht. Das wäre meiner Meinung nach die kundenfreundlichste Variante.