24.05.2008 - Andreas Ludwig
Intel führt derzeit sowohl den Prozessor- als auch Grafikmarkt an, zumindest absolut gesehen. Doch wenn ein Spiele-PC zusammengezimmert wird, dann mangelt es Intels Grafikchips bisher an Leistung, ganz zur Freude von Nvidia und ATI. Trotz des hart umkämpften Terrains scheint sich Intel einen Prozessor heranzuzüchten, der mehr und mehr auch die Grafik berechnen soll.
Unter Berufung auf interne Intel-Dokumente berichtet TGDaily.com nun über die Spezifikationen dieser noch mysteriösen Plattform. Sie würde über 24 Rechenkerne verfügen, auf 1.024 Bit Bus zurückgreifen sowie, und hier scheint sich Intel für Grafikaufgaben zu rüsten, GDDR5-Speicher unterstützen. Zunächst wolle Intel Larrabees für Server zugänglich machen, sechs Monate später sollen Desktop-PCs und Notebooks auf die Plattform bauen können.
In der zweiten Jahreshälfte 2009 wolle Intel die IDF in San Francisco für die offizielle Vorstellung nutzen. Über die Leistung sowie die Tauglichkeit als Grafiklösung in Kombination mit dem Prozessor lässt sich im Moment noch wenig sagen.
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Kommentare
Auf die Architektur bin ich schon mal gespannt. Vorallem weil Intel wohl einen ganz anderen Weg geht als ATI/Nvidia. Immerhin besitzt eine 3870 schon 320 parallelisierte prozessoren (Shader). Intel möchte hierfür 24 benutzen. Na mal sehen.