12.05.2008 - Christian Mester
Mit 'Battlefield: Bad Company' steht bald der nächste Teil der großen Actionreihe an, die wieder einmal mit großartigen Multiplayer-Gefechten und schicker Grafik überzeugen will. Interessante Kleinigkeiten erzählte Entwickler Jamie Keen jetzt in einem Interview mit den US-Kollegen von bit-tech.net.
'Bad Company' wird zum Beispiel zerstörbare Levelelemente besitzen, die das Spiel etwas freier und dynamischer gestalten sollen. Dabei soll es für die jeweiligen Waffen verschiedene Resultate geben: mit einem Maschinengewehr etwa kann man einen schwachen Holzzaun umschießen, für eine Wand aus Beton braucht es dann allerdings einen Raketenwerfer. Keen sagt aber auch, dass man keinen perfekten Realismus erwarten sollte. "Es wird Dinge geben, über die man sagen wird sie seien sei unrealistisch, aber letzten Endes machen wir kein vollkommen realistisches Spiel."



Was Keen auch anspricht, sind die kontroversen Pläne über das neue Bezahlsystem. Bei 'Bad Company' war es geplant, einige Spielinhalte nur per Bezahlung freischaltbar zu machen, doch nach Fanprotesten hat man dies bereits wieder gelockert. Keen dazu: "Ja... ich denke, was Leute nicht vergessen dürfen ist die Tatsache, dass die Entwicklungskosten für ein Spiel heutzutage immens hoch sind. Daher schaut man nach neuen Verdienstmöglichkeiten. Es geht dabei nicht darum, Spieler abzuzocken und es geht auch nicht darum, es ungerecht zu machen - wir müssen uns halt darum kümmern... nun am Ende ist es halt ein Geschäft, richtig? Wir müssen Kosten begleichen und auch Geld verdienen. (...) Wir hören auf unsere Kunden und die Community ist uns wirklich wichtig. Diesen zweiseitigen Dialog mit den Fans wollen wir weiterhin behalten."
Momentan ist geplant, dass einige der Waffen erst über Internetaktionen verfügbar, später aber für alle verfügbar sein werden. Er sagt aber, das es keine Superwaffe gäbe, durch die man gegenüber anderen dann ungerechte Vorteile hätte. 'Battlefield: Bad Company' sei sehr auf Balancing bedacht.



Im weiteren Gespräch wird auch das Thema Raubkopien angesprochen. Auf die Frage, ob man jetzt bewusst für Konsolen arbeiten würde um die hohe Raubkopienquote auf dem PC zu umgehen, wusste Keen ebenfalls zu antworten. Er meint, dass Raubkopien kein Thema bei DICE seien und man sich mit 'Bad Company' dieses Mal deswegen exklusiv auf Konsolen beziehen werde, weil man den Markt einfach mal gesondert ausprobieren wolle. Mit 'Battlefield: Heroes' stehe ja auch eine neue PC-Veröffentlichung an, die ebenfalls exklusiv erscheint. Auch in Zukunft will DICE Spiele für den PC entwickeln.
Bei Erfolg werden übrigens weitere Teile von 'Battlefield: Bad Company' erscheinen, falls das Spiel im Juni auf den Systemen Xbox 360 und PlayStation 3 gut ankommen sollte.
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