02.04.2008 - Andreas Ludwig
Die Farbe Magenta taucht überall auf. Ihr dürftet sie in euren Druckerkartuschen finden und, ja, auch bei der Deutschen Telekom. Anscheinend hat sich der weltweit operierende Telefondienstleister mit Hauptsitz in der Bundeshauptstadt a.D., Bonn, so an den auffälligen Farbtopf gewöhnt, dass er ihn am liebsten exklusiv für sich behalten würde.
Ein perfektes Beispiel für die kuriosen Tragweiten dieses Besitzanspruches zeigen die Kollegen von Engadget.com auf. Sie durften sich kürzlich über einen hochoffiziellen Brief der Deutschen Telekom freuen.
Auf der Handyplattform EngadgetMobile.com verwendet der Betreiber einen Hintergrund und Schriftzug in Magenta, an denen sich der Konzern anscheinend gestört fühlt. Deswegen, so der zweiseitige Brief der Rechtsabteilung und der Vizepräsident David Beigie der US-Niederlassung, könnte es zu "Verwirrungen" kommen und Verwechslungsgefahr bestehen. Die Deutsche Telekom würde daher hochallerliebst einen "Dialog eröffnen" und mit Engadget.com über den total schrecklichen Missstand diskutieren wollen.
Auf dieser Website findet ihr den original aus Bonn abgeschickten Brief sowie eine ironische Aufstellung, wie ihr Engadget.com und die Deutsche Telekom zukünftig auseinander halten könnt. Und da wir uns ebenfalls gerne in die Nesseln setzen und provozieren, beenden wir den Beitrag mit einem kunterbunten: ![]()
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Kommentare
Agreed.
Das geht doch schon seit Jahren so, immer mal wieder.
Machen viele riesige Firmen, die sich jedes Staubkorn in jeder Filiale, jeden Schriftzug, jede Farbe und jeden Spruch patentieren lassen. Ein Typ, der McDonald heißt, hatte vor ein paar Jahren auch mal Spass mit einer gewissen FastFood-Kette, als er 'ne Werkstatt aufgemacht hat.... tja Junge, pech gehabt, Meckes hat das Nutzungsrecht auf deinen Namen!
Ist echt übelkeitserregend, wie aggresiv und gierig sich die "Global Player" Marken, Philosophien und was weiß ich ausdenken und dann wie die letzten Nazis (sorry) diese kindische Meinsmeins-Strategie durchdrücken.