01.04.2005 - Fabian Walden
Spielbar auf der E3 ...
Im Februar wurde das neue Echtzeit-Strategiespiel 'Sparta: Ancient Wars' der Öffentlichkeit vorgestellt, jetzt lassen die Macher einen tieferen Blick in das altertümliche Schlachtenepos zu und geben erste Informationen zu den spielerischen Elementen preis. Mit Hochdruck arbeitet das Entwicklerteam zudem bereits an einer ersten spielbaren Version, die im Mai auf der
E3-Messe gezeigt werden soll.
'Sparta: Ancient Wars' bietet eine extra für Echtzeit-Strategiespiele
entwickelte Physik-Engine, die das Spielgefühl in eine neue Dimension heben soll. So werden alle Einheiten, Gebäude und auch die Spielumgebung (Bäume, Felsen, Wasser, Feuer etc.) physikalisch korrekt
simuliert und reagieren aufeinander. Kampfrosse und -elefanten werfen im Wege stehendes Fußvolk zur Seite und Bäume splittern unter Beschuss von Katapulten. Arbeiter werden von den abgeschossenen Steinen erfasst, zurückgeworfen oder sterben sogar durch die Wucht des Aufpralles.
Doch
auch bei friedvollem Ressourcenmanagement, Nahkämpfen und kleineren
Scharmützeln kommt die Physikengine zum Tragen. So werden Blätter durch
Windbewegungen stimmungsvoll durch die Landschaft getragen und Wasser
spritzt beim Einschlag von Geröll oder Trümmern auf. Der Realismus in
'Sparta: Ancient Wars' soll sogar soweit reichen, dass das Geschehen mit
blutigen Verletzungen und zurückbleibenden getöteten Einheiten
dargestellt wird.
Die mehr als dreißig Missionen der drei Fraktionen werden von
Zwischensequenzen mit der 'Ancient Wars'-Engine eingeleitet und bereiten auf
das Kampfgeschehen vor. Aber nicht nur die Cutscenes sorgen für
stimmungsvolle Untermalung: Auch unvorhersehbare Ereignisse wollen für
Abwechslung sorgen, führen vorhandene Missionen mitunter sogar ad absurdum
und setzen eine total neue Taktik voraus.
'Sparta: Ancient Wars' wird 2006 für den PC veröffentlicht werden und
sowohl Single- als auch Multiplayer-Gefechte bieten. Im Moment
befindet sich das Entwicklerteam bereits mit einigen Publishern in laufenden Verhandlungen, aber das Projekt ist bislang
noch nicht unter Vertrag genommen worden.
(Quelle: Pressemitteilung)
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