11.08.2010 - Christian Mester
Im Gespräch mit computerandvideogames.com äußert Electronic-Arts-Gründer Trip Hawkins einige interessante Ansichten. Wie er selbst sagt, werde das Prinzip exklusiver Plattformtitel wohl bald aufgegeben werden.
Der 56jährige, der den Weltvertrieb Electronic Arts vor 27 Jahren gründete, ist der Meinung, dass Exklusivität bald nicht mehr rentabel sei. Hawkins: "Lange Zeit war es in der Industrie so, dass der Gewinner alles auf einer einzelnen Plattform bekam. So wird es nie wieder sein."
Wie er sagt, werden Entwickler demnächst versuchen, möglichst viele Plattformen zu erreichen. Spieler werden ein generelles Spielekonto haben wollen, auf das sie von verschiedenen Geräten zugreifen wollen werden, ähnlich dem Steam Cloud Modell. Einfachheit und Bequemlichkeit wären demnach dann Priorität eines jeden Spielers und somit auch Ziel jedes Entwicklers.
Ein vorstellbares Bild?
EAs Vertriebsplattform Origin sollte als Steam-Konkurrent von sich reden machen. Stattdessen gibt es einen Skandal nach dem...
EA Kick-Off ShowCase 2012 - Event-Bericht aus München
Mass Effect 3, Reckoning und Syndicate
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Kommentare
Nintendo würde einer gemeinsamen Konsole niemals zustimmen. Die haben mit der Wii Milliarden verdient während Sony und MS hauptsächlich mit Verlusten zu kämpfen hatten. Und schon aus Prestige-Gründen und Ehrgeiz will jede Firma mit seiner Konsole den Markt erobern. Das ist allerdings ganz schön schwer, wie MS schmerzlich feststellen musste. Keine Firma der Welt hätte es sich leisten können so viel Geld mit Konsolen zu verpulvern, zählt man Xbox1 und Xbox360 zusammen kommt man auf einen Verlust in Milliardenhöhe.

Der Vorteil dieser Entwicklung ist dass immer mehr Spiele auf allen Plattformen erscheinen und wenn man einen aktuellen PC hat zahlt man pro Spiel im Schnitt ~30% weniger, hat die beste Grafik und Steuerung und profitiert von Mods und Tools.
Warum überhaupt noch die Konsole?
Ganz ehrlich, bevor sich Sony, MS und Nintendo zusammenschließen und sagen "Wir machen eine gemeinsame Konsole" fallen Ostern und Weihnachten auf einen Tag. So einfach ist die Lösung nicht.
Nun, so schlecht find ich die Idee nicht. Man kauft nicht mehr "Spiel X für Konsole Y", sondern einfach nur noch Spiel X, das kann man sich dann auf der Konsole seiner Wahl oder dem PC runterladen. Gut, da hätten wir wieder die Sache mit den Downloadspielen und die Tatsache, dass da keine Firma mitmachen wird ... aber die Idee is doch schön

btw Trip Hawkins hatte auch 3DO gegründet, aber das erwähnt nie jemand
Es gibt eine einfache Lösung. NUR 1ne Konsole und PC auf dem Markt. Dann muss man nicht Ps3, xbox usw games rausbringen.
Vollständig werden Exklusivtitel sicher nicht verschwinden. Dafür haben insbesondere Sony und Nintendo zuviele eigene Entwicklungsstudios, die man sicher nicht Titel für Konkurrenzhardware entwickeln lassen wird. Dass der Trend aber deutlich zu Multiplattformtiteln geht, ist ja schon seit Jahren bekannt.
Finde ich auch gut so. Damit braucht sich keiner mehr ausgeschlossen fühlen, egal welche Plattform er sich ins Haus geholt hat.
Er hat schon recht, aber die Frage ist halt wieviel sich die Mega-Konzerne Sony und MS ihre Exklusivtitel kosten lassen. Wenn das mal zu teuer wird (was demnächst passieren kann und wohl auch wird) ist das Szenario schon da. Nintendo wird ihre Marken auch immer behalten und der Rest ist ja am Core-Markt nicht mehr konkurrenzfähig, egal was sie für einen Wii-Nachfolger bringen.
WARUM ist bei einer EA news Bilder vom Modern Warfare?
is das nich Battlefield? kp
Finds gut, würde gerne meine Konten auf PC und Konsolen verwenden, im moment isses ziemlich sick ... windows live ... battlenet ... steam ... iwann hörts auf
1. frage:
WARUM ist bei einer EA news Bilder vom Modern Warfare?