16.04.2010 - Simon Biedermann
Vermutet wurde es schon seit längerem, nun hat es der US-Rechungshof (United States Government Accountability Office, USGOA) bestätigt. Die Unterhaltungsindustrie übertreibt bei den angegebenen Verlusten durch Filesharing. Angeblich sollen der Industrie pro Jahr 250 Milliarden US-Dollar verloren gehen.
Laut des US-Rechnungshofes gäbe es keine Beweise dafür, dass die Summe der Realität entspräche. Es sei "schwierig, wenn icht gar unmöglich", die Auswirkungen des Filesharing einzuschätzen. So erkennt der Rechnungshof auch früheren Studien zu dem Thema die Glaubhaftigkeit ab.
Die Methoden zur Erhebung der Zahlen wären mangelhaft gewesen. Somit ist der neue Stand der Dinge, das es keine Anzeichen gibt, dass Filesharing das Kaufverhalten überhaupt negativ beeinflusst. Kritiker hatten schon länger vermutet, dass die Industrie absichtlich übertreibt, um die sinkenden Umsätze zu rechtfertigen. Hier ist aber vor allem die Musikindustrie gemeint.
Free-to-Play Teil 2 - Special [5]
Darbende Abo-MMOs werden immer häufiger zu Free-to-play-Titeln – und erleben dabei ihren zweiten Frühling.
15.09.2003
Rosso Rabbit in Trouble - Freeware
16.04.2003
17.12.2002
X-Mas Demo [0]
Im Browser spielbares Rollenspiel
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
Ist aber trotzdem keine Rechtfertigung oder Legitimation für illegale Raubkopien.
Hat ja keiner behauptet das es eine ist oder?
also echt, rumjammern das können alle.
gruß
Ja, ganz klar. Welcher normal sterblicher der z.B. im Einzelhandel arbeitet kann sich bitteschön mehr als ein Auto leisten? Die die am meisten Geld haben jammern nicht, die sehen zu das es noch mehr wird.
Auch, wenn es den meistern klar war, das die Zahlen der Musikindustrie übertrieben waren ist das hier dennoch eine gute Nachricht. Die Frage ist jedoch, was ändert sich dadurch? Die Musikindustrie wird weiterhin so seltsame Abmahnbriefe verschicken, diese wären demnach ja auch übertrieben?!
So sind wir halt ... Jammern auf hohem Niveau
Volkskrankheit halt :-)
O man, das is doch genauso klar, wie jeder den man trifft rumjammert dass er kein Geld hat, aber mit dem zweit oder drittwagen zum bäcker umme ecke brötchen holen fährt.
also echt, rumjammern das können alle.
gruß
Das ist noch nichtmal das einzige Problem... wie soll ich denn illegale Downloads überhaupt zählen können? Ausnahmslos alle Warez-Seiten, -Communities und Filesharing-Netze zu überwachen, ist praktisch nicht möglich, ebenso wie die Unterscheidung zwischen nur angefangenenen und dann abgebrochenen Downloads oder wiederholter Downloads des selben Raubkopierers.
Dass die Zahl an sich Blödsinn ist, sollte also jedem klar sein, der nur ein ganz klein wenig was von der Materie versteht.
Ist aber trotzdem keine Rechtfertigung oder Legitimation für illegale Raubkopien.
Wer hätte das bloss gedacht
dass die sowas tun... also nein, welch Überraschung, shocking indeed!
Das ist halt das Problem, man sollte es somit vielliecht nicht "Verlust" nennen sondern eher "illegale Umsatzdifferenz"
Naja, sie rechnen halt jeden Download als eigenlichen Kauf um. Aber nicht jeder, bzw. wenige, würden sich das Produkt überhaupt kaufen.
Ist doch klar, dass sie übertreiben. Umsatzverluste wegen schlechter Produkte kann man ja immer gerne auf andere schieben

Bei der Spieleindustrie ist es wohl auch nicht anders, auch wenn dies nicht rechtfertigen soll, sich illegal Dinge zu beschaffen
Naja, ist ja jetzt nicht wirklic was Neues.
Nur hat man eben jetzt auch die offizielle Bestätigung dazu.