17.03.2010 - Simon Biedermann
Eine US-Studie will herausgefunden haben, dass Videospiele dem Lernverhalten der Schüler schaden. So würden Jungs, die ihre erste Konsole erhalten, in den folgenden vier Monaten keine Verbesserung beim Schreiben und Lesen zeigen.
Schüler ohne Konsole würden dagegen kontinuierlich Verbesserungen aufweisen. Allerdings wurde in der Studie nicht verglichen, wie es bei anderen Spielzeugen ist. Denn es ist offensichtlich, dass neues Spielzeug immer faszinierender war und ist, als Schularbeiten.
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Kommentare
Wenn's geregnet hat ist die Straße so lange naß, bis die Sonne das Wasser verdunstet und die Straße getrocknet hat...
WER HÄTTE DAS GEDACHT!?
Unglaublich wofür man heute alles ne Studie raushaut, was man mit logischem Menschenverstand und ein wenig Zurück-in-die-eigene-Vergangenheit-gucken so gewusst hätte... Als ich meinen ersten GameBoy bekommen hab war für ne ganze Weile auch alles andere unwichtig (ja, auch schultechnisch). *kopfschüttel*
"Girls were excluded from the study because researchers feared they would not play video games enough to produce meaningful results."
Aha, da fragt man sich, was die Verfasser sonst noch so alles aus ihrer "rein zufälligen" Stichprobe ausgeschlossen haben, aus Angst, es könnte ihrer Hypothese widersprechen
"in den folgenden vier Monaten keine Verbesserung beim Schreiben und Lesen zeigen."
die studie bezieht sich ja nur auf kleine kinder in der grundschule. ich würd meinem kind nie mit 6 oder 7 jahren ne konsole kaufen.
Wenn wir mal ehrlich sind, ist es doch in der Tat so, dass eine Konsole oder von mir aus auch der PC (einfach alle Videospielplattformen) häufig und auf viele einfach einen (viel) größeren Sog auswirken, als bspw. ein anderes Spielzeug. Das kennt fast jeder aus Erfahrung, würde ich behaupten. Wenn ein Kind die Wahl zwischen seinem Lego-Feuerwehrauto und einem Videospiel, würden, denke ich, viele das Spiel wählen. Daher kann ich mir schon vorstellen, dass eine solche Plattform, zu früh einem Kind zugänglich gemacht, dessen Entwicklung, nicht nur die schulische sehr wohl hemmt oder hemmen kann.
Natürlich sind jedoch immer auch andere Faktoren davon abhängig, aber Fakt ist: Videospiele machen sehr schnell süchtig (ohne, dass man es merkt oder wahrhaben will:" Nein nein, ich mach ja, außer 4 Stunden am Tag zu zocken, noch andere Sachen...") und üben, wie schon erwähnt, einen sehr starken Sog aus.
Davon schließe ich mich keineswegs aus.
Das nur im allgemeinen dazu.
Wie dann eine solche Studie präsentiert und zusammengefasst wird, ist eine ganz andere Sache. Da habe ich nicht genug Ahnung, um etwas dazu zu sagen.
Ich wage mal schon rein vom Gefühl her an der empirischen Validität dieser statistischen Studie zu zweifeln
Ganz unabhängig von den anderen Kommentaren - ein Einwand, genrell gegen solche wissenschaftlichen Analysen.
Wie hat man andere Faktoren, die mit dem Lernerfolg zusammenhängen ausgeklammert und einzig und allein den Lernerfolg am Videospielkonsum festgemacht?
Was ist mit der elterlichen Beziehung, der Umgebung, der Sympathie zu den Lehrern, verschiedenen Stimmungen in denen sich jeweils die Kinder befanden, dem Fernsehkonsum usw usw.
Das ist doch Unsinn solche wissenschaftlichen Studien ernst zu nehmen.
Was bewiesen ist ist, dass Neuronen mit Gebrauch und Nichtgebrauch ihre Netzwerke erweitern. Das heißt, viel Zocken, wenig für Anderes, muss aber nicht zwangsweise so sein.
Es ist nur eine Tendenz die in unseren neurobiologischen Strukturen liegt.
Naja - whatever. Diese Studie ist auf jeden Fall nicht ernst zu nehmen.
Ich stimme st@ck vollkommen zu, ich könnte mir gut vorstellen, dass die Sponsoren sich das Ergebnis der Studie erwünscht haben
Kann nur allen meinen Vorrednern zustimmen, ich persönlich habe auch sehr früh angefangen zu spielen und spielte eine Menge und auch heute noch, trotzdem habe ich sehr gute Noten, spiele sehr gut Klavier und habe nicht das interesse an anderen Dingen verloren...
So wie die das Ergebnis formuliert haben, scheinen sich jedoch KEINE der Kinder weiterzuentwickeln, die Video/PC-Spiele zocken, dem kann ich keineswegs zustimmen.
schon wieder eine studie...
was für eine billige studie; ist bestimmt extra von irgendwelchen "videospiele-gegnern" gemacht wurden, oder zumindest in auftrag gegeben.
ist ja auch ganz normal, wenn man einem grundschulkind eine konsole vor die nase setzt, und erlaubt solange zu zocken, wie es kann, dann können auch nur solche "gewünschten" ergebnisse dabei rauskommen. von daher, studie kann nix. und am anfang sollten videogames sogar schlauer machen, reflexe verbessern undso, alles quatsch. ich spiele seit 20 jahren schon videospiele, und das nur aus einem supergeilen grund: es macht mir SPASS.
was wäre die welt unerträglich ohne videogames, lol.
mfg
Woche 1: Studie entdeckt: Spielen fördert räumliches Denken
Woche 2: Studie entdeckt: Spielen fördert Gewaltbereitschaft
Woche 3: Studie entdeckt: Spiele fördern Aufmerksamkeit
Woche 4: Studie entdeckt: Spiele machen dumm
Woche 5: Studie entdeckt: Kornkreise sind nicht von Außerirdischen, sondern die Hersteller von Nahrungsergänzungen schrumpfen den Weizen zu leckeren Wiesenringen für Kaninchen
www.gw-handel.de/images/Biolero%20Nager%20Wiesenringe.jpg
Aber jetzt mal im Ernst: Es gibt meistens einen größeren Zusammenhang zwischen Ergebnis der Studie und dem Sponsor dieser, als zwischen Ergebnis und Realität
Ebenso interessant waere es gewesen mehr ueber die Art der Videospiele zu erfahren, ich vermute es gibt auch auf Konsolen 'Lernspiele'.
Ja, insgesamt war die Studie sowieso zu oberflächlich. Wirklich interessante Faktoren wurden nicht beachtet.
Vielleicht sollten sich die Forscher mal selbst erforschen. Dann würden sie zu dem Ergebnis kommen, das 90% ihrer Forschungen soviel Wert sind wie ein Dinosauerierhaufen mit Fähnchen oben darauf.
Okay, mal ernsthaft. Es geht hier um 6-9jaehrige Kinder, also Kinder welche erst die Grundlagen lernen. Ich denke nicht, dass das Englisch-Argument bei ihnen schon zieht, da sie ueberhaupt erstmal lesen/schreiben lernen sollen.
Allerdings war imho die Dauer der Studie zu kurz um wirklich neue und nuetzliche Informationen zu erfahren. Das sich ein Kind mit neuen Spielzeugen mehr beschaeftigt ist klar, aber normalerweise verlieren Kinder auch relativ schnell wieder das Interesse daran. Wirklich interessant waere es nun gewesen zu erfahren, ob die 'Langzeitmotivation' und die taeglich damit verbrachte Zeit hoeher ist als bei anderem Spielzeug, was ich mir durchaus vorstellen koennte.
Ebenso interessant waere es gewesen mehr ueber die Art der Videospiele zu erfahren, ich vermute es gibt auch auf Konsolen 'Lernspiele'.
Der war sicher nur vorgetaeuscht.
(Hmpf, ich sollte nicht soviel posten wenn ich muede bin, kommt nur Unsinn bei rum.
Gott sei dank gibts den Togolino Club im Internet...