14.12.2009 - Karsten Nitschke
Bethesda fürchtet womöglich um den guten Ruf der Fallout-Serie. Gerichtlich versuchte das Unternehmen nämlich, Interplay die Arbeit an einem Fallout-MMOG zu untersagen. Sollte das MMOG qualitativ nicht den Ansprüchen genügen können, die durch Fallout 3 beachtlich gewachsen sind, würde dies möglicherweise einen dunklen Fleck auf der weißen Fallout-Weste hinterlassen.
Zum Leidwesen Bethesdas entschied das Gericht in Maryland jedoch zu Gunsten von Interplay, die also weiter am noch nicht betitelten MMOG im Fallout-Universum werkeln dürfen. Daran ist Bethesda übrigens selbst schuld, denn sie verkauften Teile der vorher selbst erst von Interplay erworbenen Rechte der Serie im Zuge eines Lizenzverfahrens direkt wieder zurück.
Ob Bethesda es damit beruhen lässt und auf ein gutes Fallout-MMOG hofft, oder ob sie einen weiteren Gang vor Gericht wagen, ist noch unklar.
Fallout – History - Special [1]
Lang erwartet, mit Bangen erwartet. So könnte man wohl das Verhalten der Fans zum Release von Fallout 3 am Besten...
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Kommentare
Ich trau ja Interplay mal gar nix zu, die setzen des Teil sicher voll in den Sand xD
Geschichten die nur die Gaming-Branche schreiben kann
Es ging ja nicht nur um das Fallout-MMOG, sondern auch um die von Interplay verkaufte "Fallout-Trilogie". In dieser Trilogie, waren nämlich "nur" Fallout 1,2 und Fallout Tactics drin. Bethesda empfand das als eine absichtliche Täuschung des Kunden und da kann ich sie schon verstehen.
Die Sache mit dem MMOG war allerdings "nur" ne Schlammschlacht die sie offenbar verloren haben.
Das klappt nie!!! Sind alle Geldgierig und wollen's für sich haben.
Anstatt gegen sie zu ziehen solten sie die Lieber unterstützen, nicht nur Finanziel, sondern auch mit Mitarbeitern, Ideen usw.. Die könnten sich dann von den Einnahmen ein Stück nehmen und das MMO wäre dann (hoffentlich) garnicht schlecht.