12.02.2009 - Tobias Simon
Und da hat sie schon wieder zugeschlagen, die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise! Wie Midway mittlerweile im Rahmen einer Pressemitteilung bestätigt hat, hat die US-Niederlassung des Unternehmens Chapter 11 nach amerikanischen Recht in Anspruch genommen. Das heißt übersetzt, dass Midway USA zahlungsunfähig ist und einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat.
Ein Eignerwechsel hat unter anderem dazu geführt, dass der Schutz nach Chapter 11 die beste Option zur Reorganisation des amerikanischen Unternehmensarms von Midway darstellt. Dieser Schritt betrifft jedoch nur die Division in den USA, die europäischen Niederlassungen von Midway, darunter die deutsche Midway Games GmbH, arbeiten wie bisher weiter.
Midway Gamers Day – Round-up - Special
Gibt es einen passenderen Ort als die Glückspielhauptstadt Las Vegas, um sein kommendes Videogames-Line-up zu präsentieren?...
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Kommentare
hätten sie halt lieber ein paar Gauntleds mehr rausgebracht
Fand das Spielprinzip einfach genial.
Die steckten doch schon vor der Weltwirtschaftskrise in den Miesen.
Durch Spiele wie Stranglehold und Blacksite wurde viel Geld investiert, das sie nicht wieder einspielen konnten.
Teure Next-Gen halt.
ja, bestreitet auch keiner. nur gehts hier um insolvenz und nicht um kosteneinsparung. wie finanzieren deiner meinung nach unternehmen ihr projekte? verkaufszahlen?
die bringen herzlich wenig am anfang einers projekts, dass geld muß logischerweise immer vorher da sein. und wo kommt dann das geld her? > aus fonds von investoren, krediten usw.
und wer investiert in der zeit einer finanzkrise in ein schlecht laufendes unternehmen, oder gibt ihm kredite?
wohl die wenigsten. vorallem wenn die investitionen nicht wieder durch gute verkaufszahlen zurückgegeben werden können.
man sollte der medienhysterie nie blind folgen, nur behaupten, dass jfk von aliens erschossen wurde ist genausso wenig realitätsnah.
Midway USA geht es schon länger schlecht.
Das hat nichts mit einer Finanz- oder Wirtschaftskrise zu tun. Das ist nur ein Hirngespinst, das Unternehmen gern zitieren um auch unsozial kündigen zu können.
naja, die spiele haben sich zwar nicht gut verkauft, aber wenn man sich der tatsachen bewußt wird, dass sich publisher zum großteil selbst durch investoren finanzieren, die widerum selbst am aktienmarkt tätig sind, und publisher auch ihre unternehmen selbst im aktienmarkt verankern, dann trägt die finanzkrise doch maßgäblich zu dieser insolvenz bei.
indirekt wird leider jede branche früher oder später die krise zu spüren bekommen.
Ich glaube Midway hat einfach Pech gehabt was den Erfolg seiner Spiele betrifft.
Och man, ich dachte sie halten durch
Die Finanzkrise, ja ne ist klar