31.03.2008 - Andreas Ludwig
Während der CeBIT 2008 zeigte Intel seinen neuen Atom-Prozessor. Er soll rund 30 bis 50 US-Dollar kosten und zunächst den Leistungsstand von rund zwei Jahre alten Prozessoren erreichen, dafür aber stromsparender die Rechenaufgaben lösen. Nun berichten die Kollegen von TGDaily.com, welch geringe Unkosten ein Atom-Prozessor verursachen soll und dass sich die jüngste Entwicklung zu einer wahren Goldmine mausern könnte.
Angeblich würde das Unternehmen nur sechs bis acht US-Dollar inklusive aller Materialien und Verpackungen für einen Prozessor bezahlen und damit eine gewaltige Profitflut vor der Haustür stehen, da Intel schätzungsweise das vier- bis siebenfache für ein solches Rechenherz verlangen wird. Selbst die nicht mit einberechneten Entwicklungskosten dürften diese Gewinnspanne nur leicht minimieren.
Intels Atom-Prozessoren sollen in den nächsten Monaten in günstige PCs und Notebooks eingesetzt werden. Da die Nachfrage schon jetzt sehr hoch ist, was ihr am Beispiel des Eee-PCs sehen könnt, dürfte Intels Bankkonto noch in diesem Jahr gewaltig anschwellen.
12.01.2009
Nachfolger auf der CES aufgetaucht
01.09.2008
Schlechte Verfügbarkeit behindert Netbooks
24.07.2008
Details zu AMDs Gegenstück aufgetaucht
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
Ja,
ich meine wer würde einen radioaktiven Prozessor kaufen. Wenn dieser mal überhitzt hat man ja ein kleines Tschernobyl bei sich zu Hause
Wusste aber garnet das Atome auch Energie erzeugen können? Hab in Chemie nie richtig aufgepasst.
Atom Prozessor?
coater, es ist ja wohl kein Plutonium
oder Uran...
Es geht hier um Atome, die wahrscheinlich irgendwie Energie erzeugen, aber nicht gespalten werden denke ich mal... Mehr Infos gibts da bestimmt auf Wikipedia.
Atom Prozessor?
Ist das nur ein Kosename oder muss man mit Strahlung Rechnen, wenn man einen solchen Prozessor besitzt?