27.03.2008 - Sören Lohse
Online-Spiele boomen derzeit. Jeder will etwas vom großen 'World of Warcraft'-Kuchen abhaben. Weil es schon genügend (gefloppte) Fantasy-Rollenspiele gibt, versuchen sich die Publisher daran, ihre eigenen Marken in Online-Welten zu pressen. Da war erst Activision mit 'Call of Duty', kürzlich dann auch Ubisoft mit seiner frisch erworbenen 'Tom Clancy'-Marke. Und jetzt: Take 2 mit 'Bioshock' und 'Civilization'.
Take 2s Vorstandsvorsitzender, Strauss Zelnick, sprach gestern auf der Smid Cap Conference über das Thema. Nähere Details sind nicht bekannt. Denkbar aber, dass wir früher oder später auch in einem MMO-Rapture unterwegs sind - die Idee gefällt uns. Auch ein 'Bioshock'-Film wurde angesprochen als eine Möglichkeit, weitere traditionelle Erlösquellen anzuzapfen.
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Kommentare
Bioshock als MMO
Nee, man muss nicht aus allem ein MMO machen. Im Endeffekt werden die Marken dadurch auf diese festgefahrene MMO-Designschiene reduziert. Mobs kloppen, XP sammeln, lahme Quests, die an Singleplayer-RPG-Qualität niemals rankommen. Jede winzige Änderung wird als Revolution gefeiert, dabei ist es prinzipiell immer dasselbe.
Bioshock als MMO
Bioshock als MMO wär ja mal geil, besonders mit dem ganzen Spritzenkram und so.