25.03.2008 - Thomas Diehl
Seit Einführung der Xbox 360 wurden immer wieder Beschwerden über Spieler laut, die sich ihren Gamerscore ercheatet haben sollen. Nun geht Microsoft gegen diese Spieler vor.
Die Server des Xbox Live Services überprüfen in Zukunft alle angeschlossenen Spieler auf eine Reihe von Merkmalen, die auf Betrug hinweisen. Dabei wird nach Spielern gesucht, die durch Cheatprogramme Punkte für Spiele ermogelt haben, die sie gar nicht gespielt haben.
Erwischten Cheatern wird nicht nur der Gamerscore auf 0 gesetzt. Sie erhalten auch einen mit einem auffällig orangenen Fragezeichen markierten Bereich in ihrem Onlineprofil, der sie öffentlich als Cheater ausweist. Das Ergebnis sieht dann aus wie die Beispiel-Gamercard oben rechts. Zudem können sie die Achievements, mit denen sie die vorgetäuschten Punkte erlangt haben sollen nicht noch einmal freispielen. Wollen sie wieder Gamerscore-Punkte verdienen, müssen sie in Zukunft ehrlich spielen und zwar ausschließlich Spiele, in denen sie sich noch keine Punkte ermogelt haben.
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