07.02.2012 - Tobias Simon
Tim Schafer, Entwickler-Legende und CEO von Double Fine, stand GamesweltTV in Anbetracht der baldigen Veröffentlichung von Happy Action Theater zu einem Interview zur Verfügung. Da es sich dabei um einen kleineren Kinect-Titel handelt, kam man unweigerlich auch auf Microsofts Bewegungssensor zu sprechen, dessen Zukunft Schafer recht rosig sieht. Nach Meinung von Schafer stehen uns die besten Spielerfahrungen mit Kinect nämlich erst noch ins Haus.
"Wir werden auf jeden Fall noch mehr Spiele sehen, die speziell für Kinect entwickelt wurden – denn wenn man sich wirklich mit der Hardware, ihren Stärken und Schwächen auseinandersetzt, dann ist dies nach meinem Dafürhalten die Geburtsstunde neuer Genres, die nie zuvor auf anderer Hardware zu sehen waren", so Schafer.
Und weiter in diesem Kontext: "Ich denke, das ist wie mit den Smartphones: Am Anfang sah man jede Menge Portierungen existierender Spiele, die man auf den Smartphones zum Laufen bringen wollte. Die wirklich großartigen Spiele aber waren die, die speziell für diese Geräte entwickelt wurden – die Spiele, die Faktoren wie den Touchscreens und solchen Besonderheiten Rechnung trugen. Mit Kinect ist es meiner Meinung nach dasselbe: Die richtigen Kracher kommen, sobald die Entwickler sich darauf einlassen, etwas Einzigartiges zu machen, das auf diese spezifische Hardware zugeschnitten ist ... wenn sie am Anfang des Entstehungsprozesses überlegen, ob sie überhaupt ein Videospiel im klassischen Sinne machen sollen. Denn die Stärke von Kinect ist es, keine Regeln und keine Wettbewerbsstrukturen zu haben, die man befolgen müsste."
Das komplette Video-Interview mit dem CEO von Double Fine gibt es in Kürze auf GamesweltTV.
02.02.2012
Entwicklungs-Kit für die PC-Version
Insert Coin - Sendung #95 - Silvester 2011
Unsere große Silvester-Sondersendung [1]
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
Man müßte noch hinzufügen, dass es die Maus als neue Spielesteuerung durchsetzen konnte. Und sogar ein neues Spielegenre erst richtig raus brachte: Ego-Shooter.
Natürlich hab es diese schon bevor die Maus einzug in die Spielewelt machte, aber erst die Maus machte diese Mechanik perfekt.
Warum konnte sich die Maus etablieren? Weil dieses Gerät eine viel bessere Steuerung ermöglichte als ein 4/8 Wege Steuerkreuz. Man konnte damit einfach viel besser zielen und das Gefühl war ebenfalls besser.
Was bieten uns aber Kinect bzw Move? Zwar ein neues Spielgefühl, aber auf keinen Fall kann man mit diesen Systemen etwas schneller oder besser machen.
Touchscreens hingegen sehe ich als eine gute Ergänzung zu klassischen Knöpfen.
genau das hab ich es doch gemeint . klingt zwar sehr user-bezogen mein text aber mit dem großen WIR meinte ich hersteller und verbraucher . WIR sind def. noch nicht so weit
Ich denke, das Problem ist, dass Kinect allein einfach zu eingeschränkt ist. Man ist ja im Prinzip auf Standbewegungen beschränkt, womit ein selbständiges Navigieren durch eine Spielwelt z.B. schon mal nicht oder nur über Umwege nötig ist.

Was ich reizvoll fände, wäre eine Kombination von Kinect mit dem Playstation Move Navigation Controller - zwei davon für jede Hand, dann hat man alle üblichen Kontrollmechanismen eines Gamepads *und* die Bewegungserkennung von Kinect. Das wäre ein Rezept, mit dem sowas wie "Kinect Star Wars" vielleicht sogar richtig Spaß machen könnte
Es geht nicht darum welche Generation wir sind, es geht schlicht und einfach darum WIE man die beste Kontrolle in einem Spiel hat, denn nur dann man fühlt sich wohl und hat Spaß. Kinect ist technisch einen Schritt weiter als Eyetoy, was es vor zig Jahren für die PS2 gab. Wiimote und Move sind die Versuche den Spieler mehr in das Spielgeschehen reinzuversetzen mit Bewegungssteuerung. Beide Arten, Kinect + Move, sind technisch noch nicht weit genug um den Spieler A) die beste Kontrolle zu bieten und B) ein besseres Spielerlebnis als mit den Geräten, die eben diese Kontrolle bieten (Maus/Tastatur, Pad).
Die Spiele die für diese momentane Technik ideal sind verkaufen sich auch dementsprechend gut, wie z.B. Just Dance oder Minisammlungen von Fun-Games die in einer Gruppe für Kurzweiligkeit sorgen. Core-Games verkaufen sich dementsprechend schlecht weil sie für diese Art der Technik einfach zu komplex sind und das merkt jeder erfahrene Zocker nach wenigen Minuten.
wir sind einfach die buttonGeneration . bewegungssteuerung a la KINECT/MOVE/wiiU (in meinen augen eher der nächste witz) kommen erst bei den späteren generationen in fahrt die jetzt 5-10 jahre alt sind oder vielleicht auch erst bei denen die noch in den windeln stecken . WIR sind einfach noch nicht soweit . hab dazu mal ein schönes vid rausgesucht was man kennen sollte ... kennst du es nicht gehörst du vielleicht schon zu der späteren generation
http://www.youtube.com/watch?v=KMy1zO8m8sM
"You mean have to use your hands? That's like a babies toy!"
Ich freue mich schon auf WII U! Ich denke das "Touchscreen" System + klassische Buttons, gegebenenfalls noch mit einem Bwegungssensor wie das Wiimote sind die Zukunft.

Werbebotschaft der Wii U: "Während du bei Microsoft noch verkrampt im Menü rumfuchtelst, bist du bei uns schon beim Endboss"
Ne, sorry. Ich hab schon so viele Kinect-Games ausprobiert - für (Hard/Core-)Games taugt das Ding einfach nicht. Einzig und allein um damit z.B. durch Windows navigieren zu können mit Gesten oder Sprachsteuerung wäre es gut.
kracher kommen noch
wann kommen denn die kracher!?! das ding is seit 11-2010 auf dem markt . eigentlich hätte min. eine kracher schon zum release dabei sein müssen . was wurd einem auf der E3 2010 von KINECT für müll aber vor allem seifenblasen vor der nase rumgewedelt . auch beim release der smartphones gab es hier und da ein paar kleine/feine projekte
in verbindung mit dem BRÜTAL LEGEND 2 thread könnte man glatt denken schafer ist auf fundgiver suche und macht ein bisschen PR für microsofts fuchtelleiste in der hoffnung die jungs parken einen lkw voller geld vor seiner tür