04.01.2012 - Nina Schild
Team-Bondi-Gründer Brendan McNamara äußerte sich in einem Interview mit dem britischen offiziellen PlayStation-Magazin sehr selbstkritisch über L.A. Noire. Er gibt zu, dass der Open-World-Titel viel zu groß geraten sei und er selbst schuld an den erschlagend großen Karten ist.
Ihm zufolge hat das Spiel unter anderem eine Entwicklungszeit von sieben Jahren benötigt, weil sie erstmal alle Tools entwickeln mussten, die nötig waren, um eine detaillierte Stadt zu kreieren oder die aufwändigen Motion-Scans zu machen. Außerdem hat es alleine eineinhalb Jahre gebraucht, um die Optik und die Geschichte des Los Angeles der 40er zu erforschen. Wenn man bedenkt, dass dahinter ein gerade mal 16-köpfiges Team gesteckt hat, kann man den Aufwand dahinter nur erahnen. McNamara bezeichnete die Entwicklung von L.A. Noire in einem früheren Interview bereits als "langen, schmerzvollen Prozess".
Hier geht es zum Gameswelt-Review von L.A. Noire.
L.A. Noire: The Complete Edition - Review [15]
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Kommentare
Für mich ist L.A Noire trotz diversen Schwächen ein Lichtblick in der Branche und vermag wie kein anderes Spiel von 2011 ein realistisches Szenario einzufangen. Als liebe Hersteller weiter so und kommt weg von dem teils wirklich stupiden Einheitsbrei.
Korrekt, "16" bezieht sich auf die 1,5 Jahre Intensiv-Forschung von Straßensystemen, Geschichte und co
Das mit den 16 Leuten bezieht sich auf die Anfangsphase, die Pre-Production, wenn du so willst. Da, wo sie sich hauptsächlich mit Nachforschungen zum alten LA der 40er beschäftigt haben. Später waren VIEL mehr Leute beteiligt, mehrere Hundert insgesamt, auch alles schön nachzulesen in den kompletten Credits:
http://www.lanoirecredits.com/
Gut, aber nicht vergessen, daß beim Duke a) die Engine mehrfach gewechselt hat wie auch b) die Entwicklerstudios.
Alle Achtung 16 Mann, 7 Jahre und so ein aufwendiges Spiel, Hut ab! Da sollten sich die Typen von Duke Nukem mit ihren lächerlichen 12 Jahren für ein Durchschnittsspiel im Boden vergraben.
Selbstkritik ist der erste Weg zur Besserung, allerdings finde ich das hier, was die Größe und den Umfang des Spiels und der Karten angeht, absolut unberechtigt. Gerade das war, neben der Spielweise und den tollen Fällen, das Geniale an dem Spiel. Bei L.A.Noire hat man wenigstens noch was für sein Geld bekommen!