11.11.2011 - Daniel Gräbner
Bevor es im nächsten Jahr in BioShock: Infinite in die Wolkenstadt Columbia geht, erinnert sich Ken Levine von Irrational Games noch einmal an den Beginn der BioShock-Reihe zurück. In einem Interview mit dem offiziellen PlayStation-Blog verriet er unter anderem seine Lieblingsszene des Erstlings und warum Videospieler häufig unterschätzt würden.
"Die beiden Augenblicke in BioShock, die mir als Autor und Creative Director am besten gefallen, sind der Abstieg nach Rapture und die Begegnung mit Andrew Ryan. Wir haben uns wirklich weit aus dem Fenster gelehnt, denn es handelte sich um einen Endgegnerkampf, in dem man nicht wirklich gegen den Endgegner kämpft. Dies war aber wesentlich für die Handlung, die Tatsache, dass ihr keine Wahl hattet, wie es ausgehen würde."
"Wir sind begeistert, dass es so gut funktioniert hat, denn es war ein riskanter Moment. Ich finde, dass Videospieler nicht genügend anerkannt werden. Man unterstellt ihnen, dass sie nur auf explosive, instinktive Erlebnisse aus sind. Wir wollen auch mental stimuliert werden. Die Tatsache, dass die Szene so sehr nachhallte, beweist, dass wir einen vielfältigeren Geschmack haben, als viele denken", so Levine.
04.12.2007
Patch v1.1 [2]
Bioshock - Deaktivierungs-Tool
15.10.2007
25.08.2007
SPOILER! Wir diskutieren über das Ende [3]
27.05.2008
BioShock [5]
04.10.2007
16.09.2007
Bioshock - Allgemeine Tipps&Tricks
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
Auch eine schöne, atmosphärische sowie intensive Geschichte kann Punkten - zumindest bei mir. Und das sind Punkte die ich an der Bioshock-Reihe so mag.
Ich erinnere mich gerne an des ersten Teil und den ersten WTF Moment "Would you kindly", herrlich leichte Gänsehaut überkam mich da.
Und überhaupt ist Bioshock ist ein Phänomen für sich. Viele die es noch garnicht gespielt haben, wissen garnicht was ihnen entgangen ist... Allerdings muss sich auch darauf einlassen wollen.
Deshalb sind meine Erwartungen auch leider relativ hoch angesetzt, was Infinite betrifft. Aber die Gameplay-Elemente und nicht zuletzt der Look und die Atmo., gefallen mir schon jetzt richtig gut.
Obwohl ich insgeheim immer noch hoffe, dass man danach doch nochmal in die Tiefen der Ozeane eintaucht und mit einem "echten" drittel Teil die Trilogie abschließt.
Ich habe die Begegnung mit Andrew Ryan sowieso eher als Endkampf angesehen. ich meine das war ja die ganze zeit mein Ziel im Spiel. Hätte man gegen ihn gekämpft und er wäre zum Big Daddy geworden oder irgend so ein schwachsinn hätte das diesen intensiven Moment kaputt gemacht ;-)
Da kann ich Levine nur zustimmen. Wir sind kein abgestumpftes Knallergeilers Volk! Auch wir (oder zumindest ich) will eine gute Geschichte und tolle nachhaltige Erlebnisse. Und ja, er hat recht, die Eröffnungssequenz von Bioshock fand ich wirklich super! Der Nachfolger hatte da schon viel weniger solche Momente zu bieten...