06.10.2011 - Daniel Gräbner
"Enslaved hätte es besser machen müssen", sagte Ninja-Theory-Mitgründer Tameem Antoniades noch vor kurzem gegenüber der Edge. Eine genaue Erklärung, warum Enslaved: Odyssey to the West zwar spielerisch eine der großen Überraschungen des letzten Jahres war, aber dennoch floppte, gab er nun in einem Interview mit Gamasutra ab.
So müsse für einen Erfolg einfach alles passen, angefangen vom Inhalt bis hin zur Vermarktung. "Das Spiel hätte mehr Unterstützung gebraucht. Etwas mehr Schwung oder einen großen Schub und ich denke nicht unbedingt, dass es das bekommen hat. Eigentlich hasse ich es, wenn Leute sagen, dass sie vom Marketing nicht unterstützt wurden, aber eine neue Marke muss auffallen und ich habe nicht das Gefühl, dass [Enslaved] das getan hat", so Tameem Antoniades.
Allerdings sei er sich auch nicht sicher, ob der Entwickler mit dem Spiel alles richtig gemacht habe. "War Enslaved vielleicht etwas zu sehr Fantasy oder war es zu sehr vom Mainstream-Fantasy entfernt?" Schwere Frage. Was denkt ihr, warum ist Enslaved gescheitert?
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Kommentare
Also ich spiele es aktuell finde es einfach klasse. DLC hatte ich auch vor danach zu zocken.
Mit der Steuerung habe ich aber keinerlei Probleme. Finde die geht echt locker von der Hand. Selbst das Klettern funktioniert problemlos ohne zu zicken.
Fand Enslaved wirklich eine positive Überraschung, nur die Steuerung hat mich teilweise wahnsinnig gemacht, zu schwammig das Ganze. Aber ansonsten ... feines Teil.
Kaufte mir das Spiel als Budget und fand es ebenfalls sehr spaßig. Die beiden Hauptdarsteller waren sympathisch gezeichnet, die Story war nett und bot am Ende auch einen netten Twist, auch wenn der etwas sehr an den Haaren herbeigezogen war.
Es stimmt allerdings, dass das Spiel zwischendurch etwas abflachte. Ein modernes jump'n'run mit den ewig gleichen Kämpfen. Für Zwischendurch ganz nett, aber mehr leider auch nicht. Über eine Fortsetzung würde ich mich dennoch freuen, da Potential durchaus vorhanden ist.
Aye, die Spannungskurve war nicht ideal. Mittendrin war die Motivation zum Weiterspielen oft einfach nicht mehr da. Dann war's auch nicht sonderlich umfangreich und ohne großen Wiederspielwert... und das zum Vollpreis und zu einer Zeit, in der der es nicht gerade an anderen guten Spielen mangelte.
Das Marketing hätte natürlich trotzdem besser sein können - die Demo (und damit das Spiel) kam damals zumindest für mich quasi aus dem Nichts.
Es NUR aufs Marketing zu schieben, ist aber naiv.
ich hab mittendrin die Lust verloren, es war einfach nicht spannend ... mir hat das "etwas" gefehlt, dass mich weitergetrieben hat ... das Spiel war für mich irgendwie seelenlos...
Ich hatte mittendrin keine Lust mehr irgendwo (gezwungen) zu schleichen, die immer wieder selben kämpfe oder quicktime events zu besiegen ... das Spiel wirkte einfach wie an der Uni als Vorzeigespiel zusammengeschrieben ... es war auf dem Papier alles erstklassig, nur irgendwie fehlte das Besondere, bzw. der eigene Charakter ,,,
Ich fand dass Spiel einfach super, selbst das DLC hat sich gelohnt! Im Spiel an sich wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht!
Schon die zweite Ausrede vom selben Team in einem Monat gut gemacht! oll
Naja, Im Oktober ein Spiel zusammen mit anderen bekannten Spielreihen auf den Markt zu bringen, ist natürlich riskant.
Ich denke ein Release im Sommer wäre für das Spiel sinnvoller gewesen.
Ich persönlich fand es nämlich erstklassig.