15.09.2011 - Daniel Gräbner
Da unsere News-Meldung bezüglich der Secondhand-Verkäufe von Heavy Rain durchaus für Diskussionen in der Kommentar-Sektion sorgte, wollen wir euch passend dazu eine Aussage von Take-Two-Interactive-CEO Strauss Zelnick präsentieren. Dieser ist offenbar ebenfalls kein großer Fan von Secondhand-Verkäufen und erzählte daher gestern in einer Pressekonferenz, wie man das Problem bei ihrem Erfolgstitel Red Dead Redemption umgehen wollte.
So sei der kostenlose Outlaws-DLC nämlich von langer Hand geplant gewesen, und das nicht etwa als Geschenk an die Fans sondern vielmehr als Trick gegen Secondhand-Geschäfte. "Unsere Theorie war, unsere Konsumenten wissen zu lassen, dass es einen Grund gibt das Spiel zu behalten. Die größten Auswirkungen des Secondhand-Verkaufs sind in den ersten sechs Wochen zu erkennen. Wenn wir also die Leute dazu bingen können das Spiel in den ersten sechs Wochen zu behalten, wird der Titel in den "Gebraucht"-Regalen kaum vorhanden sein und die Leute müssen das Spiel von uns kaufen", so Zelnick. Mittlerweile dürfte der Western-Shooter zwar in zahlreichen Secondhand-Läden zu finden sein, allerdings wird Red Dead Redemption nun auch noch als verlockende GotY-Edition veröffentlicht (wir berichteten).
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Halle 6 mit Blizzard und Electronic Arts
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Kommentare
Ich finde den Ansatz von Take-Two allerdings gar nicht mal so schlecht... wenn sie einfach alles DLCs kostenlos anbieten würden, dann würden wohl nur die wenigsten ihr Spiel verkaufen
Andererseits gibt es vielleicht genau deshalb so viele kostenpflichtige DLCs, um den Secondhand-Käufern zumindest etwas Geld abzunehmen, wer weiß das schon !?!
Fakt ist: bis vor ein paar Tagen habe ich mir über dies Thematik überhaupt keine Gedanken gemacht...
dein vergleich mit der Waschmaschine hinkt schon einwenig...Ich kauf mir aus Kostengründen zum teil auch secondhand spiele, kann aber die Thematik durchaus verstehen. Ist ja völlig klar das denen Geld durch die Lappen geht. Theoretisch könnte ja eine Person das Spiel kaufen und die restlichen 2 Millionen kaufen es dann jeweils immer wieder vom vorherigen Besitzer ab. Du hast zwar 2Mio spieler doch nur eine bezahlte Version. Sicherlich überspitzt diese Darstellung doch vom Prinzip her ists nun mal so. Auch wenn der Publisher den grössten Teil des Kuchens einstreicht so brauchen auch die Entwickler wieder Kohle um neue Spiele zu produzieren. Je weniger Verkaufte Exemplare desto weniger Einnhmen. Je weniger Einnahmen desto weniger Geld für neu Entwicklungen. Je weniger Geld für neu entwicklungen desto weniger Zeit kann investiert werden. Und je weniger Zeit in die Entwicklung investiert wirde desto besch****ner da Spiel. Je besch****ner das SPiel desto weniger Käufer usw. bis irgendwann mal das Studio pleite geht.......
Mal im ernst. Als ob Second-hand Käufe denen ernsthaft schaden. Was geht die das an wie ich mir mein Spiel kaufe. Andere machen sowas doch auch nicht aber die Geld gierige Spieleindustrie muss so ne scheisse ja abziehen. DVDs zum Beispiel. Oder stellt euch vor man kauft ne gebrauchte Waschmaschine und muss erst einen Trommel-Key herunterladen(Welcher 10Euro kostet) um selbige öffnen zu können