01.08.2011 - Andreas Ludwig
Bisher sollte Intels nächste CPU-Generation Ivy Bridge vor allem eines im kommenden Jahr 2012 machen: von der 32-nm- auf die 22-nm-Architektur umsatteln. Zusätzlich will der Chipkonzern angeblich die neuen sogenannten Tri-Gate-Transistoren zur weiteren Reduzierung des Energiebedarfs verbauen, womit anscheinend auch die DDR3-Speicherriegel flotter angesprochen werden können. Im gleichen Atemzug solle die offizielle Unterstützung von DDR3-1333 (Sandy Bridge) auf DDR3-2133 steigen.
Interessante Gerüchte gibt es zudem zur Übertaktung der Prozessoren, die bei der aktuellen Sandy-Bridge-Generation oft nur sehr eingeschränkt möglich ist, da sie sich effektiv nur über den Multiplikator übertakten lassen und nur Modelle mit dem Zusatz "K" über eine freie Multiplikatorwahl verfügen. Ein Übertakten über den Bustakt (Basistakt), also die alternative Übertaktungsmöglichkeit, führt bei den Sandy-Bridge-CPUs schon bei geringeren Steigerungen zu instabilen Systemen.
Bei Ivy Bridge soll die Einschränkung zwar vorhanden bleiben, allerdings sei es möglich, aus mehreren Bustaktraten im BIOS zu wählen. Neben den üblichen 100 MHz sehe Intel zusätzlich 133 und 166 MHz vor, wodurch CPUs ohne freie Multiplikatoren zumindest bedingt übertaktet werden könnten.
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