21.07.2011 - Jens Bremicker
LittleBigPlanet war einer der ganz großen Erfolge auf der PlayStation 3. Nun verriet Alex Evans, einer der Mitbegründer des Entwicklerstudios Media Molecule, dass das Jump'n'Run auch ein Free-to-Play-Titel hätte werden können. Das sei nämlich der ursprüngliche Plan von Phil Harrison, dem Präsident der Sony Worldwide Studios, gewesen.
Diese Überlegung habe man Ende 2005, Anfang 2006 gehabt, knapp ein Jahr vor der Veröffentlichung der PS3. Evans gab Harrisons Worte folgendermaßen wieder: "[Er] sagte, es sollte kostenlos sein, ein neues Geschäftsmodell haben, herunterladbar sein, DLC ermöglichen und Nutzer-generierte Inhalte haben." Daraufhin gab er Media Molecule, die damals noch Brainfluff hießen, Geld für sechs Monate, damit diese einen Prototypen des Spiels entwickeln konnten.
Der erste Projektname des Spiels war damals übrigens "Craftworld", später wurde es umgetauft in "LittleBigWorld". Diesen Titel konnte man jedoch nicht verwenden, da es bereits eine Firma namens BigWorld gab. Also entschied man sich für LittleBigPlanet als Namen.
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