13.07.2011 - Daniel Gräbner
Ganz ohne Fortsetzungen kommt auch 2K Games nicht aus - vor allem bei Sportsimulationen wie der NBA-2K-Reihe ist ein jährlicher Ableger nahezu Pflicht. Prinzipiell ist Präsident Christoph Hartmann allerdings kein Fan von endlos langen Spielereihen und fordert in einem Interview mit MCV UK stattdessen mehr Mut zur Innovation:
"Unsere Studios wollen nicht immer nur das Gleiche machen. Ich habe so viele Franchises sterben sehen, weil sie mit der Zeit immer schlechter wurden bzw. weil den Entwicklern die Ideen ausgegangen sind. Nicht alles hält für immer. Du musst dich selbst antreiben und neue Dinge versuchen, anders geht es nicht. Ich erinnere mich noch gut an eine E3 der alten Konsolengeneration: ich habe nichts Anderes gesehen als WWII-Spiele, jeder Stand hatte eines", so Hartmann.
Er räumt ein: "Natürlich ist es riskant, ein neues Produkt zu veröffentlichen, aber wir wollen einfach anders sein. Meine Vision für 2K ist es daher wie Miramax [Filmstudio, Anm. d. Red.] in seinen frühen Jahren zu werden. Sie hatten diese großartigen Filme, die zahlreiche Oscars gewonnen haben, aber gleichzeitig waren sie auch kommerziell sehr erfolgreich."
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Kommentare
Ich bin schon für neue Spiele, aber gute Franchises sollte man dennoch fortsetzen, solange sie gut gemacht sind.
Beispiel: Assassin's Creed. Da lässt sich noch einiges gutes mit Fortsetzungen machen. Weiter so.
bioshock infinite hat mehr innovation im kleinen finger als die ganze cod reihe
Na dann bin ich mal gespannt was uns 2K die nächsten Jahre so alles präsentieren wird.
Und bei dieser Konsolengeneration sieht man an fast jedem Stand ein Shooter im Mittleren Osten. Viel geändert hat sich ja leider nicht.
Ein Hoch darauf, dass es noch Menschen in hohen Positionen in dieser Branche gibt, die so eine Einstellung haben.