24.06.2011 - Daniel Gräbner
In einem Interview mit Joystiq lieferte Eric Hirshberg, CEO von Activision Publishing, zahlreiche interessante Antworten, in denen er unter anderem auch auf die Einstellung von True Crime: Hong Kong (wir berichteten) noch einmal genauer einging: "Das Spiel wurde zweimal verschoben, wir haben zweimal das Budget erhöht. Dadurch hatte das Projekt eine Größe angenommen, bei der wir zu einem wirklich großartigen Erfolg gezwungen gewesen wären, um die Investitionen überhaupt zu rechtfertigen. Das Open-World-Genre ist allerdings sehr hat umkämpft, schließlich stammen die weltbesten Spiele aus diesem Genre, und wir haben gesehen, dass unser Endprodukt im Kampf um die Spitze nicht mitmischen hätte können."
Auch die Schließung von Bizarre Creations wurde erneut zum Thema. So führte Hirshberg als Hauptgrund das schrumpfende Interesse an Rennspielen an. "Was Bizarre am besten konnte bzw. das wofür sie auch bekannt waren, war ihre Arbeit in der Racing-Welt. Dieser Markt ist allerdings kleiner geworden und, ähnlich wie bei True Crime, wussten wir, dass wir mit Blur die Größen des Genres nicht übertrumpfen werden können."
Und auch die gecancelte DJ-Hero-Serie bekam im Nachhinein noch ihr Fett weg: "DJ Hero hatte eine sehr große Chance, aber es hat versagt. Und am Ende des Tages ist der Erfolg einfach das Einzige was zählt." Eine Rückkehr von Guitar Hero könne er sich hingegen eher vorstellen, allerdings nur wenn es wirklich bedeutsame Innovationen biete.
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Kommentare
Aha. Ich kenne derzeit kein besseres halbwegs aktuelles Arcade-Rennspiel. Aber wenn er das so sagt...
Ich bin immer noch der Meinung, dass Blur einfach an der etwas zu laschen Publicity und dem ungünstigen Releasezeitpunkt (quasi zeitgleich mit Split/Second und Mod Nation Racers) gescheitert ist, und mit Sicherheit nicht an der Qualität des Spiels an sich.