14.06.2011 - Tim Bissinger
Wie THQ nun per Pressemitteilung bekanntgab, werden die in New York sesshaften Kaos Studios mit sofortiger Wirkung geschlossen. Die Mitarbeiter wurden bereits informiert und haben Angebote bekommen, die Arbeit in Kanada fortzusetzen. Bei THQ Montreal soll die Homefront-Marke fortgeführt werden; auch der Nachfolger, der in London spielen wird, wird in Kanada entwickelt werden.
In Montreal wird darüber hinaus ein neues Spiel produziert, dem Studio steht aber die Möglichkeit offen, eine neue Marke oder einen neuen Ableger einer existierenden Serie zu entwickeln. Grund für die Schließung sind vermutlich die hohen Unterhaltskosten der Kaos Studios, die sich mitten in New York niedergelassen hatten. Im kanadischen Montreal fallen nicht nur diese Kosten geringer aus, THQ erhält zusätzlich auch Fördermittel des Staates. Offiziell begründet der Publisher den Schritt mit einer "internen Neuausrichtung innerhalb der internen Studios."
Ebenfalls geschlossen wird THQs Studio in Großbritannien, das in letzter Zeit unter anderem Red Faction: Battlegrounds entwickelt hatte und die Arbeit zu Warhammer 40.000: Kill Team fertig gestellt hat. Ursprünglich starteten die Entwickler als Juice Games und zeichneten sich für die Entwicklung der Juiced-Rennspiele verantwortlich.
10.08.2011
Schließt weitere Studios
Kaos Studios - Studio-Portrait der Homefront-Macher
Studio-Portrait der Homefront-Macher
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Kommentare
Ob sie lernen ist fraglich, die Erfahrungen hatten sie doch eigentlich schon im Vorgaenger gesammelt.
to be expected.......homefront war ne qual.SP wie MP. Zu kruz,cheater überall,scheiss server,miese waffenbalance und und und.
hoffe sie lernen aus dem ersten teil.
Nein. Aber es ist ein Unterschied ob man einen Gewinn unter normalen Umständen einfährt oder ob man für eine Gewinnsteigerung über Leichen geht.
Darin liegt der Unterschied. Der normale Mittelstand geht in der Regel nicht über Leichen. Das machen nur die Großen mit Blick auf Quartalszahlen und Entwicklung am Aktienmarkt. Aber ich finde diese Entwicklung vollkommen ungesund.
ihr lebt wohl auch alle von luft und liebe...
von einer geschäftsethik hat die spielebranche wohl noch nie was gehört.
Was erwartest Du ? Gewinnmaximierung ist das Stichwort. Leider gilt das nicht ausschließlich in der Gamebranche sondern leider für nahezu alle Bereiche in der Wirtschaft.
Nichts gegen Homefront an sich. Aber ich hoffe, daß THQ aus dem 1. Teil lernt.
Bitte eine etwas mehr tiefgehendere Story und keine lieblosen Missionsabfolgen! Und eine hoffentlich längere Kampagne im Singleplayer.
tolle geschäftspraxis. die lassen das studio ein neues IP aufbauen, warten bis ihr spiel fertig ist und sich gut verkauft hat, schliessen das studio, behalten das IP und lassen ein anderes studio günstiger weiterentwickeln.
von einer geschäftsethik hat die spielebranche wohl noch nie was gehört.