11.05.2011 - Jens Bremicker
Dem Entwicklerstudio Eden Games stehen harte Zeiten bevor. Wie nun berichtet wurde, stehe man kurz davor 51 von insgesamt 80 Mitarbeitern zu entlassen. Grund seien finanzielle Probleme, für die sich Publisher Atari anscheinend nicht interessierte. "Eden Games zahlt jetzt für Ataris Misswirtschaft. Über mehrere Jahre hinweg sahen wir viele Führungswechsel und trotz finanzieller Schwierigkeiten schreckten sie nicht davor zurück, reich zu werden", ließ das Studio verlautbaren.
Aufgrund der Differenzen mit dem Inhaber von Eden Games gehe das Team nun in den Streik. Gefordert werden eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit mit dem CEO Jim Wilson. Zudem möchte man, dass Mitarbeiter von Eden Games künftig genau so behandelt werden wie andere Leute von Atari.
12.05.2012
Studio besteht aktuell weiter fort [1]
11.05.2012
Test-Drive-Macher Eden Games geschlossen [6]
Test Drive: Ferrari Racing Legends
08.03.2012
Mit diesen Ferraris dürft ihr rumheizen
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Kommentare
Die PS3-Version von Alone in the Dark war ja durchaus spielbar und nicht so floppig wie die PC und Xbox-Fassung. Hätte man Eden also nur mehr Zeit gelassen, wäre durchaus was dabei rausgekommen (oder um ZeroPunctuation zu zitieren: Hätte man das Spiel nicht auf den Markt geworfen bevor es überhaupt Zeit hatte sich die Zähne zu putzen).
Unschön ist dabei auch, dass Atari den großen PC und Xbox-Patch eingestampft hat, dabei hätte das Spiel durch die Änderungen der PS3-Version durchaus profitieren können.
Leider keine große Überraschung, da von Eden Games schon lange nichts wirklich Gutes mehr kam. TDU2 und Alone in the Dark waren IMHO halbe Katastrophen und wirkten vor allem unfertig und unausgereift. Für 'nen Außenstehenden ist es natürlich schwer, die Rolle und den Einfluß von Atari bei diesen Flops zu beurteilen... mag durchaus sein, dass sie die Hauptschuld tragen... oder eben auch nicht.