06.03.2011 - Andreas Ludwig
Ab Ende 2009 herrschte AMD monatelang über den Markt der modernen DirectX-11-Grafikkarten, während Nvidia viel zu lange mit den Fermi-Beschleunigern als Konkurrenz-Generation brauchte. Damals klaute sich die rote Schmiede einige Kunden von Nvidia. Nun ist Nvidia wieder am Zug.
Im vierten Quartal 2010 luchste Nvidia seinem Widersacher Anteile im Geschäft der diskreten Grafikkarten ab. 4,7 Prozent weniger wurden Ende 2010 von AMD abgesetzt, dagegen gewann Nvidia etwas über 4,1 Prozent zurück. Unterm Strich sicherte sich Nvidia damit 60,8 Prozent Markanteil, für AMD blieben noch 38,7 Prozent übrig. Die restlichen 0,5 Prozent fallen auf andere Hersteller. Über 18 Millionen Grafikkarten wurden in den letzten vier Monaten des Jahres 2010 ausgeliefert.
Im gesamten Jahr 2010 verkauften die Hersteller 72,8 Millionen Grafikkarten, 2,5 Millionen weniger als 2009. Hier gelten vor allem in Prozessoren integrierte Grafikeinheiten als Grund, die für manche Anwender eine Alternative zur klassischen Grafikkarte darstellen.
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