14.02.2011 - Christian Mester
Den 2009 angekündigte BioShock Film vom Regisseur von Pirates of the Caribbean 1-3 wird noch bis auf Weiteres auf sich warten lassen. Der Grund für die Verschiebung? Es lassen sich keine Geldgeber finden.
In einem Gespräch mit dem Filmmagazin comingsoon.net erklärt Regisseur Gore Verbinski, wieso es seit den ersten Ankündigungen der Verfilmung keine weiteren Meldungen zur Produktion zu erfahren gab:
"Ich konnte wirklich niemanden dazu bringen, [das Projekt] zu machen und dabei ein R-Rating [Anmerk.: eine US-Altersfreigabe, die besagt, dass sich Zuschauer unter 17 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen befinden müssen] bei zu behalten. Ich konnte mich nicht dazu durchringen, eine PG-13 Freigabe [Anmerk.: US-Altersfreigabe ab 13 Jahren] zu verfolgen. Das R-Rating ist in diesem Fall wichtig, wegen Little Sisters und Injektionen und den ganzen Sachen."
"Ich wollte wirklich einen Film machen, bei dem man nach vier Tagen noch immer schlottert (...). Das ist ein Film, der richtig gruselig sein muss, aber dann gibt es auch noch die Unterwasserwelt, weswegen das Preis hoch ausfällt. Bei diesem Preisschild hatten wir einfach keine Unterstützung für einen Film mit einem R-Rating". Verbinski bringt als nächstes den animierten Film Rango ins Kino. Johnny Depp spricht darin ein Chamäleon in einer verrückten Western-Welt.
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Kommentare
Jemand der an seinen Grundsätzen festhält sieht man heute nicht mehr oft. Egal in welchem Bereich.
Vor so 'ner Entscheidung kann man nur den Hut ziehen. Der Herr hatte 'ne klare Vorstellung und wollte sich nicht verbiegen.
Ist zwar schade, aber hey, vielleicht kommt da ja noch was.
Hmm... gut, Bioshock braucht schon einiges an Effekten, aber das gilt auch für viele andere gute Sci-Fi-Filme - da kostete auch nicht jeder 200 Millionen Dollar. Da frag ich mich, welches Budget hier veranschlagt wurde, dass es den Produzenten zu riskant ist?
... soviel kann dann ja nicht gefehlt haben
Dann lieber garnichts machen, als irgendso einen halbgaren Kinderkram, der nicht dabei hilft, dass Computerspielverfilmungen mal aus dem Genre der Trash Movies hinauskommen. Gut dass der Herr Verbinsik Prinzipien zu haben scheint.
Wenn Computerspiele irgendwann mal anständig verfilmt werden, wird auch das Geld für eine gute Bioshock-Umsetzung da sein. Derzeit ist das Projekt aber wohl noch zu ambitioniert.
Immerhin will Verbinski an seinen Ideen festhalten und lässt sich (noch) nicht von anderen beeinflussen, damit der Film dann abendfüllendes Familienkino wird und Little Sisters mit Splincers und Big Daddys Ringelreihen tanzen!
naja...ohne 18 Rating wäre das wohl wieder nen Film wie Crank2 USK 16....alles Gute rausgeschnitten.