22.01.2011 - Tobias Simon
FIFA 11 ist das erfolgreichste Spiel des Jahres 2010 in Deutschland. Der Fussball-Titel hat damit auch namhafte Konkurrenz wie Call of Duty: Black Ops oder World of WarCraft: Cataclysm ausgestochen. Plattformübergreifend verkaufte sich FIFA 11 über eine Million Mal in Deutschland, was dem EA-Titel den BIU-Multiplattform-Award einbrachte.
Aus der Jahresstatistik des Verbandes geht hervor, dass 2010 insgesamt 72 Mal der BIU Gold Award für mehr als 100.000 verkaufte Exemplare eines Spiels verliehen wurde, den Platin Award für mehr als 200.000 verkaufte Spiele konnten sich beachtliche 34 Titel sichern.
Insgesamt schafften es zehn Spiele auf mehr als 500.000 verkaufte Exemplare im vergangenen Jahr, davon vier plattformübergreifend (BIU Multiplattform Award) und sechs auf lediglich einer Plattform (BIU Sonderpreis).
Alleine im Dezember wurden zahlreiche Auszeichnungen davon vergeben, u.a. der Multiplattform-Award an Call of Duty: Black Ops für mehr als 500.000 verkaufte Exemplare, sowie Platin Awards an World of WarCraft: Cataclysm, Gran Turismo 5 und Assassin's Creed: Brotherhood für mehr als 200.000 abverkaufte Spiele.
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Kommentare
Betrifft ja eigentlich nur FIFA in Europa bzw. Madden NFL in den USA.
Aber das Prinzip ist das gleiche wie bei FIFA: Man will besser sein als die anderen und verbringt Monate im MP.
Und da ist die Sache schnell geklärt. Man(n) wächst mit diesen Sportarten auf und geht mit dem Vater auf den Fußballplatz und feuert das eigene Team an. Diese Verbundenheit überträgt sich 100% auch auf Videospiele. Man will mit "seinem" Team das schaffen was eben in der Realität oft nicht geht, sprich zu Titel führen und Erfolge feiern.
Bei einem WW2-Shooter gibt es hingegen nur für die wenigsten eine direkte emotionale Verbindung.
Erstaunlich, dass sich die alljährliche Sportspielupdates immer noch so gut verkaufen. Man sollte meinen, die Leute würden sich daran irgendwann mal satt spielen... immerhin gibt's vermutlich mehr Fußballspiele als WW2-Shooter und von letzteren behaupten immer alle, dass das Genre ausgelutscht sei und man sie nicht mehr sehen wolle. Warum nicht auch bei den ganzen Sportspielen?